Was üblich ist
Die Spannen stammen aus der Praxis von Hochzeitsratgebern. Es sind Richtwerte, keine Ergebnisse einer Umfrage. Je näher du dem Paar stehst, desto mehr gibst du, und niemand muss mehr geben, als er sich leisten kann.
| Du bist | je Person |
|---|---|
| Kollegin oder Kollege | 20 bis 50 € |
| Bekannte | 50 bis 80 € |
| Freundin oder Freund | 50 bis 100 € |
| beste Freundin, bester Freund | 80 bis 150 € |
| Tante oder Onkel | 80 bis 150 € |
| Schwester oder Bruder | 100 bis 200 € |
| Trauzeugin oder Trauzeuge | 100 bis 200 € |
| Großeltern | 150 bis 300 € |
| Eltern | 100 bis 500 € |
Die Tellerregel
Eine alte Faustregel sagt: Das Geschenk soll mindestens decken, was dein Platz an der Tafel kostet. Die WeddyPlace-Hochzeitsstudie 2024 hat dafür eine Zahl. Im Schnitt gaben die befragten Paare 15.453 € für ihre Hochzeit aus, davon 7.803 € für Location und Catering. Bei durchschnittlich 66 Gästen sind das rund 118 € je Gast.
Die Studie beruht auf einer Online-Befragung von 634 Paaren und ist nicht repräsentativ. Kleine Feiern kosten je Gast oft weniger, ein Menü im Schlosshotel mehr. Die Tellerregel ist ein Anhaltspunkt, keine Pflicht. Kollegen geben meist deutlich weniger, und das erwartet auch keiner anders.
Als Paar, als Familie, ohne Feier
Als Paar gebt ihr für beide. Unter Freunden nennt der Ratgeber dafür etwas weniger als das Doppelte, der Rechner nimmt die volle Spanne je Person, runde also ruhig ab. Für Cousin oder Cousine liegt der Betrag meist zwischen dem für Freunde und dem für Tante oder Onkel. Wer eingeladen ist, aber nicht mitfeiert, schenkt nach gängigen Ratgebern 30 bis 50 Prozent des Betrags, den er als Gast gegeben hätte.