Was Bestatter verdienen
Bestattungsfachkräfte in Vollzeit verdienten Ende 2025 im Median 3.434 € brutto im Monat. Die mittlere Hälfte lag zwischen 2.881 € und 4.169 €. Gezählt hat die Bundesagentur nur rund 5.200 Beschäftigte, ein kleiner Beruf.
Männer kamen auf 3.599 €, Frauen auf 3.089 €. Für die meisten Bundesländer gibt es zu wenige Fälle für einen eigenen Wert. In Baden-Württemberg lag der Median bei 3.967 €, in Nordrhein-Westfalen bei 3.413 €.
| Gruppe | Median | mittlere Hälfte |
|---|---|---|
| unter 25 Jahre | zu wenige Fälle | |
| 25 bis 54 Jahre | 3.476 € | 2.910 bis 4.176 € |
| 55 Jahre und älter | 3.551 € | 2.902 bis 4.382 € |
| Männer | 3.599 € | 3.008 bis 4.300 € |
| Frauen | 3.089 € | 2.698 bis 3.708 € |
Kein Branchentarif
Die meisten Bestattungshäuser sind Familienbetriebe ohne Tarifbindung. Das Gehalt handelst du selbst aus. Frag nach, wie Nacht- und Wochenendbereitschaft bezahlt werden, denn gestorben wird zu jeder Uhrzeit. Manche Häuser zahlen eine Pauschale für die Rufbereitschaft, andere nur die Einsätze.
Städtische Friedhöfe und kommunale Bestattungsbetriebe zahlen nach dem Tarif des öffentlichen Dienstes, mit festen Stufen und Jahressonderzahlung. Dort sind die Stellen begehrt.
Ausbildung und Meister
Die Bestattungsfachkraft ist ein anerkannter Ausbildungsberuf mit drei Jahren Dauer. Der Blockunterricht findet an wenigen zentralen Berufsschulen statt, etwa in Bad Kissingen, Wermelskirchen und Springe. Ohne Tarif gilt die gesetzliche Mindestvergütung: 724, 854 und 977 Euro im ersten bis dritten Jahr für alle, die 2026 anfangen.
Mit der Meisterprüfung zum Bestattermeister kannst du ein eigenes Haus führen. Vom Median 3.434 € bleiben 2026 in Steuerklasse I, kinderlos und ohne Kirchensteuer rund 2.300 € netto.