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Wie viel verdient eine Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)?

Der Sauger zischt, die Zahnärztin hält die Hand auf, und du reichst das Instrument, bevor sie danach fragt. Zwischen zwei Patienten sterilisierst du Besteck und machst Röntgenbilder. Bezahlt wird das je nach Bundesland nach Tarif oder nach Verhandlung.

100 = Vollzeit
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€

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    Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas (Stichtag 31.12.2025, sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte), veröffentlicht Juli 2026. Werte und Quellen

    Was ZFA tatsächlich verdienen

    Der Median der ZFA in Vollzeit lag Ende 2025 bei 2.841 € im Monat. Die mittlere Hälfte verdiente 2.440 € bis 3.287 €. Das ist deutlich weniger als bei Medizinischen Fachangestellten in Arztpraxen, deren Median bei 3.329 € lag.

    Am meisten zahlten Praxen in Hamburg mit 3.022 € im Median, am wenigsten in Thüringen mit 2.627 €. Wer älter ist, verdient etwas mehr: unter 25 lag der Median bei 2.702 €, ab 55 bei 2.920 €.

    ZFA, Vollzeit, Monatsbrutto, Stichtag 31.12.2025
    BundeslandMedianmittlere Hälfte
    Hamburg3.022 €2.634 € bis 3.468 €
    Baden-Württemberg2.963 €2.513 € bis 3.409 €
    Berlin2.961 €2.587 € bis 3.401 €
    Bremen2.922 €2.562 € bis 3.317 €
    Bayern2.910 €2.469 € bis 3.385 €
    Hessen2.881 €2.470 € bis 3.345 €
    Schleswig-Holstein2.830 €2.479 € bis 3.235 €
    Nordrhein-Westfalen2.817 €2.431 € bis 3.264 €
    Rheinland-Pfalz2.775 €2.365 € bis 3.225 €
    Brandenburg2.741 €2.430 € bis 3.154 €
    Niedersachsen2.737 €2.343 € bis 3.135 €
    Saarland2.690 €2.336 € bis 3.097 €
    Mecklenburg-Vorpommern2.677 €2.371 € bis 3.089 €
    Sachsen2.666 €2.346 € bis 3.036 €
    Sachsen-Anhalt2.661 €2.361 € bis 3.003 €
    Thüringen2.627 €2.287 € bis 3.006 €

    Der Tarif gilt nur in vier Regionen

    Einen bundesweiten ZFA-Tarif gibt es nicht. Der Vergütungstarifvertrag des Verbands medizinischer Fachberufe gilt in Hamburg, Niedersachsen, im Saarland und in Westfalen-Lippe. Überall sonst verhandelt die Praxis frei, viele nehmen die Tabelle trotzdem als Richtschnur.

    Die Tätigkeitsgruppen richten sich nach Aufstiegsfortbildungen. Gruppe II bringt 7,5 Prozent Zuschlag, Gruppe V mit Abschluss als Prophylaxeassistentin, Fachassistentin oder Verwaltungsassistentin 30 Prozent. Dentalhygienikerinnen bekommen mindestens 35 Prozent auf die Grundvergütung.

    ZFA-Tarif Hamburg, Niedersachsen, Saarland, Westfalen-Lippe, Monat, Vollzeit, ab 1. Januar 2026
    BerufsjahrGruppe IGruppe IIIGruppe V
    1. bis 3.2.620 €3.079 €3.406 €
    4. bis 6.2.675 €3.143 €3.477 €
    7. bis 9.2.758 €3.240 €3.585 €
    10. bis 12.2.835 €3.331 €3.685 €
    13. bis 15.2.915 €3.425 €3.789 €
    16. bis 18.2.994 €3.518 €3.892 €
    19. bis 21.3.073 €3.611 €3.995 €
    22. bis 24.3.152 €3.703 €4.097 €
    25. bis 27.3.231 €3.796 €4.200 €
    ab 28.3.293 €3.869 €4.280 €

    Der Tarif läuft bis 31. Dezember 2026. In Teilzeit gibt es je Stunde 1/169 der Monatsvergütung, für Sonn- und Feiertagsarbeit 60 Prozent Zuschlag.

    Ausbildung und der Weg nach oben

    Nach dem Tarif beträgt die Ausbildungsvergütung 1.000 € im ersten, 1.100 € im zweiten und 1.200 € im dritten Jahr. Außerhalb der Tarifregionen ist die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung die Untergrenze, 724 € im ersten Jahr bei Beginn 2026.

    Der größte Sprung kommt mit einer Fortbildung zur Prophylaxeassistentin oder Dentalhygienikerin. Prophylaxe rechnet die Praxis oft privat ab, deshalb ist dort mehr Spielraum.

    Häufige Fragen

    Wie viel verdient eine ZFA im Monat?

    Zahnmedizinische Fachangestellte in Vollzeit verdienten Ende 2025 im Median 2.841 € brutto im Monat, meldet die Bundesagentur für Arbeit. Nach dem Tarif für Hamburg, Niedersachsen, Saarland und Westfalen-Lippe beginnt eine ZFA 2026 bei 2.620 €.

    Wie viel verdient eine ZFA in der Ausbildung?

    Der ZFA-Tarif sieht 1.000 € im ersten, 1.100 € im zweiten und 1.200 € im dritten Ausbildungsjahr vor. Er gilt nur in Hamburg, Niedersachsen, im Saarland und in Westfalen-Lippe.

    Wie viel verdient eine ZFA netto?

    Wie viel eine ZFA netto bekommt, hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer und Krankenkasse ab. Vom Brutto gehen Lohnsteuer und die Sozialversicherungsbeiträge ab. Den genauen Betrag rechnet der Brutto-Netto-Rechner aus.

    Verdient eine ZMP mehr als eine ZFA?

    Ja. Im ZFA-Tarif für Hamburg, Niedersachsen, Saarland und Westfalen-Lippe bekommt eine Prophylaxeassistentin 30 Prozent Zuschlag auf die Grundvergütung, eine Dentalhygienikerin mindestens 35 Prozent.