Warum 10.000 nicht zweimal 4.500 ist
Die mAh auf der Powerbank beziehen sich auf ihre Zellen mit 3,7 Volt. Ans Handy gibt sie aber 5 oder 9 Volt ab. Beim Umwandeln wird die Powerbank warm, das Kabel und die Ladeelektronik im Handy kosten noch einmal. Von der aufgedruckten Energie kommen meist nur 60 bis 80 Prozent im Handy-Akku an. Der Rechner nimmt 65 Prozent.
Verlässlicher als mAh ist deshalb die Angabe in Wattstunden, die auf fast jeder Powerbank steht. Sie zählt auch am Flughafen.
| Powerbank | Wattstunden | Ladungen bei 3.500 mAh | bei 5.000 mAh |
|---|---|---|---|
| 5.000 mAh | 19 Wh | 0,9 | 0,6 |
| 10.000 mAh | 37 Wh | 1,8 | 1,2 |
| 20.000 mAh | 74 Wh | 3,6 | 2,5 |
| 26.800 mAh | 99 Wh | 4,8 | 3,3 |
Powerbank im Flugzeug
Für Flüge gilt die Grenze in Wattstunden: bis 100 Wh ohne Anmeldung, von 100 bis 160 Wh nur mit Zustimmung der Airline, darüber gar nicht. Bei 3,7 Volt liegt die Grenze von 100 Wh bei rund 27.000 mAh. Powerbanks gehören immer ins Handgepäck, weil ein Brand im Frachtraum niemand bemerkt.
2026 haben viele Airlines die Regeln verschärft. Die Lufthansa-Gruppe erlaubt seit Januar höchstens zwei Powerbanks pro Person und verbietet, sie an Bord zu benutzen. Andere Gesellschaften verlangen, dass die Powerbank griffbereit am Platz liegt und nicht im Gepäckfach. Schau vor dem Flug in die Regeln deiner Airline.
Wie viel Kapazität du brauchst
Für den Alltag reicht eine Powerbank mit 10.000 mAh: Sie bringt ein leeres Handy einmal voll und hat noch Reserve. Fürs Wochenende im Zelt oder für Tablet und Handy zusammen sind 20.000 mAh sinnvoll. Größere Modelle werden schwer, und ab 26.800 mAh wird es im Flugzeug knapp.