Zehn Prozent für alles Zusätzliche
Die amerikanische Tierärztevereinigung AAHA gibt eine klare Grenze vor: Leckerli und Snacks dürfen höchstens zehn Prozent der Tageskalorien liefern. Mehr verdrängt das Hauptfutter, und dann fehlen Mineralstoffe und Vitamine. Oder der Hund frisst beides und nimmt zu.
Der Rechner schätzt den Tagesbedarf nach den FEDIAF-Richtwerten und teilt zehn Prozent davon durch die Kalorien des Snacks. Die Energiewerte kommen aus dem Bundeslebensmittelschlüssel. Gibst du Joghurt und Leckerli am selben Tag, teilen sich beide die zehn Prozent.
| Snack | 5 kg | 10 kg | 20 kg | 35 kg |
|---|---|---|---|---|
| Joghurt, 3,5 % Fett | 55 g | 90 g | 155 g | 235 g |
| Apfel | 65 g | 105 g | 180 g | 275 g |
| Banane | 45 g | 80 g | 130 g | 200 g |
| Wassermelone | 125 g | 205 g | 345 g | 530 g |
| Möhre, roh | 90 g | 155 g | 260 g | 395 g |
| Ei, gekocht | 25 g | 45 g | 70 g | 110 g |
Was gut geht und was nicht
Möhren, Gurke und Wassermelone haben wenig Kalorien und viel Wasser. Für Hunde, die abnehmen sollen, sind sie die besseren Belohnungen. Joghurt, Quark und Hüttenkäse bringen Eiweiß, aber manche Hunde reagieren auf Milchzucker mit Durchfall. Probier kleine Mengen.
Weintrauben und Rosinen dagegen sind giftig und können die Nieren schädigen, bei manchen Hunden schon in kleinen Mengen. Schokolade und alles mit dem Süßstoff Xylit gehören ebenfalls nicht in Hundenähe.