Das Gerüst: CW und UW
Eine Ständerwand beginnt mit zwei U-förmigen UW-Profilen, eins am Boden, eins an der Decke. Dazwischen stehen die CW-Profile. Der Abstand beträgt 62,5 Zentimeter von Mitte zu Mitte. Das Maß passt genau zur Plattenbreite von 1,25 Metern: Jeder Plattenrand landet auf einem Ständer.
Neben jeder Tür sitzt ein zusätzliches Profil, besser noch ein verstärktes UA-Profil, damit die Zarge nicht schwingt. Wähl die Ständer so lang wie die Raumhöhe minus rund einen Zentimeter, damit sie sich ins obere UW einschieben lassen.
Platten und Verschnitt
Nimm Platten, die so hoch sind wie der Raum. Dann entfallen waagerechte Stöße, die man spachteln muss und die leichter reißen. Am Wandende und rund um die Tür entsteht Verschnitt, den der Rechner mit 10 Prozent ansetzt.
Für Bad und Küche gibt es imprägnierte Platten, erkennbar an der grünen Farbe. Für Wände, an denen Schränke hängen sollen, sind doppelte Beplankung oder Holzwerkstoffplatten dahinter üblich.
Schrauben, Dämmung, Spachtel
Die äußere Lage wird nach Herstellerangaben alle 25 Zentimeter an jeden Ständer geschraubt, bei zwei Lagen reicht für die innere ein dreimal so großer Abstand. Zwischen die Ständer kommt Mineralwolle für den Schallschutz, so viel wie die Wandfläche. Dazu Fugenspachtel, Bewehrungsstreifen und Trennfix oder Dichtband an Boden, Decke und Wänden.