Preis durch Reichweite
Auf jeder Patronenpackung und in jedem Datenblatt steht, wie viele Seiten sie schafft. Die Zahl wird nach ISO-Normen gemessen, mit Testseiten, die zu etwa 5 Prozent je Farbe bedeckt sind. Preis geteilt durch Seiten ergibt die Kosten je Seite, dazu kommt rund 1 Cent Papier. Druckst du dichtere Seiten, rechnet der Rechner die Deckung hoch.
| Drucker | Schwarz | Textseite | Farbseite |
|---|---|---|---|
| Tintenpatrone, Normalgröße | 20 € für 250 | 9 ct | 21,5 ct |
| Tintenpatrone XL | 35 € für 600 | 6,8 ct | 14,8 ct |
| kompatible Patrone (Fremdtinte) | 8 € für 400 | 3 ct | 5,9 ct |
| Tintentank mit Flaschen | 15 € für 6.000 | 1,3 ct | 1,9 ct |
| Laserdrucker schwarz-weiß | 70 € für 2.500 | 3,8 ct | nur s/w |
| Farblaserdrucker | 80 € für 2.500 | 4,2 ct | 15,1 ct |
Die Beispielpreise sind typische Ladenpreise, keine Messung. Für deinen Drucker tippst du bei „eigene Werte“ Preis und Reichweite von der Packung ein. Bei Druckern mit einzelnen Farbpatronen nimmst du den Preis aller drei Farben und die kleinste Reichweite, denn die Farbe, die zuerst leer ist, bestimmt den Takt.
Wo die Kosten wirklich sparen
Den größten Unterschied macht die Bauart. Drucker mit kleinen Patronen sind billig in der Anschaffung und teuer im Betrieb. Tintentankdrucker füllst du aus Flaschen nach, sie kosten mehr, aber eine Flasche reicht für Tausende Seiten. Im Drucker-Test der Stiftung Warentest vom Sommer 2026 lagen zwei Tintentankdrucker vorn.
Kompatible Patronen anderer Hersteller kosten oft nur einen Bruchteil. Die Qualität schwankt stark, manche Drucker melden fremde Patronen nach einem Update nicht mehr. Wer vor allem Text druckt, fährt mit einem einfachen Schwarz-Weiß-Laser meist am besten. Der Toner trocknet nicht ein, auch wenn der Drucker wochenlang ruht.