Druckt kaum, wartet viel
Ein Laserdrucker zieht beim Drucken 300 bis 600 Watt, beim Aufheizen der Fixiereinheit kurz auch mehr. Ein Tintenstrahldrucker kommt mit 10 bis 25 Watt aus. Beide drucken zu Hause aber nur wenige Minuten im Monat. Den Großteil des Stroms braucht der Drucker in Bereitschaft.
| Zustand | Watt | rund um die Uhr, ein Jahr |
|---|---|---|
| Ruhemodus, neues Gerät | 0,5 bis 2 | 2 € bis 6 € |
| Bereitschaft mit WLAN, älteres Gerät | 3 bis 8 | 10 € bis 26 € |
| druckbereit, Laser warm | 10 bis 30 | 32 € bis 97 € |
Ein Laserdrucker, der nach jedem Druck lange warm bleibt, kann mehr kosten als ein Kühlschrank. Stell die Zeit bis zum Ruhemodus auf wenige Minuten.
Tintenstrahler nicht hart abschalten
Zieh beim Tintenstrahldrucker nicht einfach den Stecker oder schalte die Steckdosenleiste aus. Schalte ihn mit der eigenen Taste aus, dann parkt er den Druckkopf und verschließt die Düsen. Sonst trocknen sie ein, und die nächste Reinigung verbraucht Tinte, die mehr kostet als der gesparte Strom.
3D-Drucker
Ein 3D-Drucker braucht die meiste Leistung am Anfang, wenn das Heizbett aufheizt. Bei einem Bambu Lab X1 Carbon wurden dafür rund 265 Watt gemessen, beim eigentlichen Druck mit PLA 100 bis 135 Watt. Eine Stunde Drucken kostet damit um 4,4 ct.
| 3D-Druck | kWh | Kosten |
|---|---|---|
| eine Stunde, PLA | 0,1 bis 0,15 | 3,7 ct bis 5,6 ct |
| Druck über 10 Stunden | 1 bis 1,5 | 37 ct bis 56 ct |
| ABS oder ASA im geschlossenen Gehäuse, eine Stunde | 0,15 bis 0,3 | 5,6 ct bis 11,1 ct |
Das Filament kostet pro Druck meist mehr als der Strom. Ein geschlossenes Gehäuse hält die Wärme und senkt den Verbrauch bei langen Drucken.