Was Nachhilfe bei wem kostet
Den Preis bestimmt vor allem, wer unterrichtet. Eine Schülerin aus der Oberstufe ist am günstigsten und oft näher dran am Stoff, als man denkt. Studierende sind der Mittelweg: fachlich sicher, preislich moderat. Lehrkräfte und Institute kosten mehr, bringen aber Erfahrung mit Prüfungen und Lernschwächen mit.
Institute rechnen meist in Einheiten zu 45 Minuten und unterrichten in kleinen Gruppen. Dazu kommen oft eine Anmeldegebühr und ein Vertrag mit Mindestlaufzeit. Online-Plattformen liegen preislich dazwischen.
| Anbieter | Einheit | übliche Spanne | Monat, 1 Termin/Woche |
|---|---|---|---|
| Schülerin oder Schüler | 60 Min. | 8 € bis 15 € | 152 € |
| Studentin oder Student | 60 Min. | 12 € bis 25 € | 228 € |
| Lehrkraft privat | 60 Min. | 30 € bis 45 € | 443 € |
| Institut, kleine Gruppe | 45 Min. | 8 € bis 15 € | 127 € |
| Institut, Einzelunterricht | 45 Min. | 22 € bis 40 € | 380 € |
| Online-Plattform | 60 Min. | 15 € bis 35 € | 317 € |
Wie viel Nachhilfe ist sinnvoll?
Einmal pro Woche reicht bei den meisten Lücken. Vor Abschlussprüfungen buchen viele zwei Termine oder einen Intensivkurs in den Ferien. Nachhilfe über das ganze Schuljahr summiert sich schnell auf einige Hundert Euro, deshalb lohnt ein Probetermin, bevor du einen Vertrag unterschreibst.
Familien mit geringem Einkommen bekommen Lernförderung aus dem Bildungspaket. Den Antrag stellst du beim Jobcenter, der Wohngeldstelle oder der Familienkasse, je nachdem, welche Leistung ihr bezieht.