Zeit ist der größte Hebel
18 Jahre sind für einen Sparplan eine lange Strecke. Bei einer Aktienanlage stammt am Ende fast die Hälfte des Geldes aus Erträgen, nicht aus eigenen Einzahlungen. Auf dem Tagesgeldkonto wächst das Geld langsamer, dafür schwankt es nicht. Wer erst mit zehn anfängt, braucht für das gleiche Ziel mehr als die doppelte Rate.
| Rate im Monat | eingezahlt | Tagesgeld 1,99 % | ETF 6 % |
|---|---|---|---|
| 25 € | 5.400 € | 6.487 € | 9.684 € |
| 50 € | 10.800 € | 12.975 € | 19.368 € |
| 100 € | 21.600 € | 25.949 € | 38.735 € |
| 259 € | 55.944 € | 67.209 € | 100.324 € |
Der Tagesgeldzins ist der Durchschnitt der Vergleichsangebote, Stand September 2026, und ändert sich laufend. Die ETF-Rendite ist eine vorsichtige Annahme für einen weltweit streuenden Aktienfonds. Und in schlechten Jahren kann er um ein Viertel fallen.
Auf wessen Namen?
Ein Junior-Depot oder Sparkonto auf den Namen des Kindes nutzt dessen Freibeträge. Ohne andere Einkünfte bleiben Erträge bis rund 13.348 Euro im Jahr steuerfrei, wenn die Bank eine Nichtveranlagungsbescheinigung hat. Das Geld gehört dann aber dem Kind. Mit 18 darf es selbst entscheiden, ob daraus Führerschein, Studium oder eine Weltreise wird.
Wer die Kontrolle behalten will, spart auf eigenen Namen und schenkt das Geld später. Bezieht die Familie Bürgergeld, kann Vermögen auf dem Namen des Kindes angerechnet werden.