Von 2.500 € brutto bleiben 2026 in Steuerklasse I ohne Kinder und ohne Kirchensteuer 1.768,92 € netto, das sind 71 Prozent. Die Abzüge: 187,33 € Lohnsteuer, 278,75 € Kranken- und Pflegeversicherung, 232,50 € Rente und 32,50 € Arbeitslosenversicherung.
| Steuerklasse | Netto | mit Kirchensteuer 9 % | mit einem Kind | Lohnsteuer |
|---|---|---|---|---|
| I | 1.768,92 € | 1.752,07 € | 1.780,09 € | 187,33 € |
| II | 1.868,75 € | 1.868,75 € | 1.868,75 € | 102,50 € |
| III | 1.956,25 € | 1.956,25 € | 1.971,25 € | 0,00 € |
| IV | 1.768,92 € | 1.752,07 € | 1.780,09 € | 187,33 € |
| V | 1.490,59 € | 1.448,69 € | 1.499,25 € | 465,66 € |
| VI | 1.446,25 € | 1.400,35 € | 1.455,00 € | 510,00 € |
Knapp über dem Mindestlohn
Bei 40 Stunden in der Woche entsprechen 2.500 Euro einem Stundenlohn von 14,42 Euro. Der Mindestlohn liegt 2026 bei 13,90 Euro. Ab Januar 2027 steigt er auf 14,60 Euro, dann ergibt eine Vollzeitstelle mindestens 2.531 € brutto. Wer heute 2.500 Euro für 40 Stunden bekommt, hat ab dann Anspruch auf mehr Lohn. Laut Statistischem Bundesamt verdienten im April 2025 etwa 6 Prozent der Vollzeitbeschäftigten weniger als 2.500 € brutto im Monat, ohne Sonderzahlungen.
Klasse III zahlt noch keine Lohnsteuer
In Steuerklasse III deckt der doppelte Grundfreibetrag das ganze Gehalt ab. Null Lohnsteuer also. Die fällt dort erst ab etwa 2.712 € brutto im Monat an. Netto bleiben 1.956,25 €, also 187 € mehr als in Klasse I.
In Klasse I sind es 187,33 € Lohnsteuer im Monat. Das ist weniger als die Hälfte der Sozialabgaben von 543,75 €. Die Rentenversicherung allein kostet dich 232,50 €.
Was die Miete hergeben kann
Eine verbreitete Faustregel sagt: höchstens ein Drittel des Nettos für die Warmmiete. Bei 1.769 € netto wären das rund 580 €. In Großstädten wird das für eine eigene Wohnung eng, eine WG oder eine kleinere Stadt verschiebt die Rechnung.