Brutto für gängige Netto-Ziele
Gerechnet ist ohne Kirchensteuer, in den Klassen I, III und V ohne Kinder. I und IV rechnen gleich. Deshalb teilen sie sich eine Spalte. Klasse II gilt für Alleinerziehende und ist hier mit einem Kind gerechnet.
| Netto im Monat | Klasse I und IV | Klasse II | Klasse III | Klasse V |
|---|---|---|---|---|
| 2.000 € | 2.904 € | 2.722 € | 2.556 € | 3.588 € |
| 2.500 € | 3.805 € | 3.591 € | 3.293 € | 4.704 € |
| 3.000 € | 4.747 € | 4.497 € | 4.122 € | 5.821 € |
| 3.500 € | 5.737 € | 5.445 € | 4.981 € | 6.855 € |
| 4.000 € | 6.659 € | 6.367 € | 5.852 € | 7.924 € |
| 5.000 € | 8.657 € | 8.267 € | 7.433 € | 9.872 € |
Warum Netto mal 1,5 nicht reicht
Die Faustregel „Netto mal anderthalb“ trifft 2026 nur um 2.000 Euro netto ungefähr, da liegt der Faktor bei 1,45. Für 3.000 Euro netto sind es schon 1,58, für 5.000 Euro 1,73. Der Grund ist der progressive Steuertarif: Jeder zusätzliche Euro wird höher besteuert als der davor.
Oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze von 5.812,50 € dreht sich das ein wenig. Dort fallen keine weiteren Kranken- und Pflegebeiträge an, der Abstand zwischen Brutto und Netto wächst dann langsamer.
Die Steuerklasse verschiebt alles
Für dieselben 3.000 Euro netto brauchst du in Klasse III rund 4.122 € brutto, in Klasse V dagegen 5.821 €. Das sind 1.699 € Unterschied im Monat, allein durch die Verteilung der Freibeträge zwischen Eheleuten. Übers Jahr gleicht die Steuererklärung das aus.
Aus dem Monatsnetto wird ein Jahresbrutto
In Bewerbungen fragen Firmen meist nach dem Jahresbrutto. Für 3.000 Euro netto in Klasse I sind das bei zwölf Gehältern rund 57.000 €. Zahlt der Arbeitgeber ein 13. Gehalt, verteilt sich derselbe Betrag auf mehr Monate, und dein Monatsnetto fällt kleiner aus. Frag im Gespräch nach, wie viele Gehälter gemeint sind.