Was beim Verbrennen entsteht
Heizöl, Benzin und Diesel bestehen vor allem aus Kohlenstoff und Wasserstoff. Beim Verbrennen verbindet sich jedes Kohlenstoffatom mit zwei Sauerstoffatomen aus der Luft. Deshalb wiegt das CO₂ mehr als der Kraftstoff selbst. Ein Liter Heizöl ergibt 2,66 Kilogramm, ein Liter Diesel 2,65, ein Liter Benzin 2,37. Erdgas setzt je Kilowattstunde auf der Abrechnung 182 Gramm frei, weniger als Öl, weil es mehr Wasserstoff enthält.
| Menge | CO₂ |
|---|---|
| 1.000 Liter Heizöl | 2.660 kg |
| 10.000 kWh Erdgas | 1.820 kg |
| 1 Liter Benzin | 2,37 kg |
| 1 Liter Diesel | 2,65 kg |
| 1 kWh Strom, Strommix 2025 | 344 g |
| 1 Tonne Pellets, mit Vorkette | 100 kg |
Strom wird sauberer, aber langsam
Das Umweltbundesamt rechnet jedes Jahr aus, wie viel CO₂ im Schnitt hinter einer Kilowattstunde Strom steckt. Für 2025 schätzt es 344 Gramm, nach 353 Gramm 2024 und 379 Gramm 2023. Mehr Wind und Sonne drücken den Wert. Aber es geht langsamer als früher. Ein Haushalt mit 2.500 Kilowattstunden im Jahr kommt so auf rund 860 Kilogramm.
Ein Ökostromtarif senkt deine Bilanz auf dem Papier. Physikalisch kommt aus der Steckdose derselbe Mix wie beim Nachbarn. Der Rechner nimmt deshalb für jeden Strom den Durchschnitt.
Holz und Pellets
Holz gibt beim Verbrennen etwa so viel CO₂ ab, wie der Baum beim Wachsen gebunden hat. Die Energiebilanz für Gebäude rechnet deshalb nur mit dem Aufwand für Ernte, Pressen und Transport. Das Gebäudemodernisierungsgesetz setzt dafür 20 Gramm CO₂-Äquivalent je Kilowattstunde an. Für Heizöl stehen in derselben Tabelle 310 Gramm, für Erdgas 240, beide einschließlich Förderung und Transport. Die Werte im Rechner für Öl und Gas zählen nur das Verbrennen, sie liegen deshalb etwas niedriger.
Was dein CO₂ kostet
Auf Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel zahlst du einen CO₂-Preis. 2026 liegt er zwischen 55 und 65 Euro je Tonne. Wie viel das bei deinem Verbrauch ausmacht und wie Mieter und Vermieter die Kosten teilen, zeigt der CO₂-Preis-Rechner.