Was im Preis steckt
Ein Haushalt im Einfamilienhaus zahlt 2026 laut BDEW im Schnitt 11,93 Cent pro Kilowattstunde Gas. Dazu kommt ein Grundpreis, der unabhängig vom Verbrauch fällig wird. Heizöl kostete am 25. September 2026 laut TECSON 174,7 Euro pro 100 Liter, bei Abnahme von 3.000 Litern. Der Ölpreis schwankt stark, im dritten Quartal lag der Schnitt noch bei 143,70 Euro.
Im Preis für beide Brennstoffe steckt der CO₂-Preis nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz. 2026 liegt er in einem Korridor von 55 bis 65 Euro pro Tonne. Bei 55 Euro sind das rund 1 Cent pro Kilowattstunde Gas und 14,6 Cent pro Liter Heizöl, jeweils ohne Mehrwertsteuer.
Ohne Abrechnung schätzen
Kennst du deinen Verbrauch nicht, schätzt der Rechner ihn aus der Fläche. Er nimmt dafür grobe Richtwerte für die Heizwärme: rund 70 kWh pro Quadratmeter im gut gedämmten Haus, 130 im teilsanierten und 190 im unsanierten Altbau. Warmwasser ist darin nicht enthalten. Die Abrechnung ist immer genauer.
| Beheizte Fläche | saniert | teilsaniert | unsaniert |
|---|---|---|---|
| 60 m² | 651 € | 1.081 € | 1.510 € |
| 90 m² | 902 € | 1.546 € | 2.190 € |
| 120 m² | 1.152 € | 2.011 € | 2.870 € |
| 150 m² | 1.403 € | 2.476 € | 3.550 € |
Was ab 2028 kommt
Ab 2028 soll der europäische Emissionshandel für Gebäude und Verkehr den deutschen Festpreis ablösen. Dann bildet sich der Preis am Markt, einen festen Deckel gibt es nicht mehr. Wie hoch er steigt, weiß heute niemand. Der Rechner zeigt dir deshalb, was dein Verbrauch bei 65 Euro kostet, damit du ein Gefühl für die Richtung bekommst.