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Wie viel kostet der Strom für ein Gerät?

Du stehst vor dem alten Gefrierschrank im Keller und fragst dich, ob er weg kann. Er brummt, also läuft er. Was er kostet, steht nirgends drauf, nur eine Zahl mit „W“ dahinter.

Was weißt du über das Gerät?
Typenschild oder Messgerät
W
h
Tage
kWh
steht auf dem Energielabel
kWh
Arbeitspreis auf der Stromrechnung
ct/kWh

Kosten im Jahr

Rechenweg mit deinen Zahlen

    Voreingestellte Werte: Stand August 2026. Werte und Quellen

    So rechnest du es selbst

    Watt sagt dir, wie viel Leistung ein Gerät zieht, solange es läuft. Erst mit der Zeit wird daraus Energie. 100 Watt, zehn Stunden lang, sind 1.000 Wattstunden oder eine Kilowattstunde. Das ist die Einheit auf deiner Stromrechnung.

    Die Formel: Watt mal Stunden, geteilt durch 1.000, mal Preis pro Kilowattstunde. Mehr steckt nicht dahinter. Der Rechner macht genau das und zeigt dir den Weg mit deinen Zahlen.

    Was eine Stunde Betrieb kostet

    Kleine Geräte kosten pro Stunde fast nichts. Teuer wird es, wenn sie nie ausgehen. Ein Router mit zehn Watt kostet pro Stunde nicht mal einen halben Cent, rund um die Uhr sind es trotzdem 32 € im Jahr.

    Bei 37 Cent pro kWh
    LeistungTypisch fürpro Stunde30 Tage durchgehend
    5 WLED-Lampe, WLAN-Router0,2 ct1 €
    60 WLaptop, Fernseher 43 Zoll2,2 ct16 €
    100 WFernseher 55 Zoll, Aquarium3,7 ct27 €
    300 WGaming-PC unter Last11,1 ct80 €
    1.000 WMikrowelle, Staubsauger37,0 ct266 €
    2.000 WHeizlüfter, Wasserkocher74,0 ct533 €

    Wenn der Rechner und das Messgerät nicht übereinstimmen

    Auf dem Typenschild steht die Höchstleistung. Die meisten Geräte ziehen sie nur zeitweise. Ein Kühlschrank mit 100 Watt Nennleistung läuft vielleicht acht Stunden am Tag, verteilt auf viele kurze Intervalle. Ein Heizlüfter dagegen zieht seine 2.000 Watt, solange er an ist.

    Genauer wird es mit einem Zwischenstecker mit Strommessung, den es für wenig Geld im Baumarkt gibt. Eine Woche dran. Dann liest du die Kilowattstunden ab und rechnest aufs Jahr hoch. Bei Geräten mit Energielabel reicht der Wert auf dem Label, stell dafür oben auf „Jahresverbrauch vom Label“ um.

    Wo sich Nachrechnen lohnt

    Für einzelne Geräte gibt es eigene Seiten mit typischen Werten, etwa für den Kühlschrank oder den Wäschetrockner.

    Häufige Fragen

    Wie rechne ich Watt in Stromkosten um?

    Leistung in Watt mal Betriebsstunden ergibt Wattstunden, geteilt durch 1.000 sind das Kilowattstunden. Die Kilowattstunden mal dem Arbeitspreis aus der Stromrechnung ergeben die Kosten. Ein Gerät mit 100 Watt, das zehn Stunden läuft, braucht eine Kilowattstunde, bei 37 Cent kostet das 37 Cent.

    Was kostet eine Kilowattstunde Strom 2026?

    Der Durchschnitt für Haushalte liegt 2026 laut BDEW bei 37 Cent pro Kilowattstunde. Neukunden bekommen in günstigen Tarifen deutlich weniger, um 31 Cent. Der eigene Preis steht auf der Stromrechnung als Arbeitspreis.

    Warum weicht die Rechnung vom Messgerät ab?

    Viele Geräte ziehen nicht dauernd ihre volle Leistung. Ein Kühlschrank kühlt in Intervallen, ein Fernseher braucht bei hellen Bildern mehr als bei dunklen. Ein Zwischenstecker mit Strommessung zeigt den echten Verbrauch über ein paar Tage genauer als jede Rechnung mit der Nennleistung.

    Wo finde ich den Stromverbrauch eines Geräts?

    Auf dem Typenschild steht die maximale Leistung in Watt. Kühlgeräte, Waschmaschinen und Fernseher tragen außerdem das EU-Energielabel mit dem Verbrauch in Kilowattstunden pro Jahr oder pro 100 Durchgänge. Für den Rechner eignet sich der Wert vom Label besser.