Mehr Zins für weniger Freiheit
Beim Festgeld legst du einen Betrag für eine feste Zeit an, der Zins steht von Anfang an fest. Beim Tagesgeld kommst du jederzeit an dein Geld, dafür kann die Bank den Zins jeden Tag ändern. Der Aufschlag fürs Festlegen ist derzeit klein. Im Durchschnitt der Vergleichsangebote (Stand 1. Oktober 2026) sieht es so aus:
| Laufzeit | Zins im Schnitt | Zinsen auf 10.000 € |
|---|---|---|
| 6 Monate | 2,27 % | 113,50 € |
| 1 Jahr | 2,53 % | 253,00 € |
| 2 Jahre | 2,64 % | 528,00 € |
| 3 Jahre | 2,67 % | 801,00 € |
| 5 Jahre | 2,62 % | 1.310,00 € |
Das Tagesgeld lag zuletzt bei 1,99 Prozent im Schnitt. Festgeld lohnt sich vor allem, wenn du mit sinkenden Zinsen rechnest: Dann behält dein Festgeld den alten Satz, während das Tagesgeld nachgibt.
Was du sonst beachten solltest
Die meisten Banken zahlen die Zinsen einmal im Jahr oder am Ende der Laufzeit aus. Über dem Sparer-Pauschbetrag geht ein Teil davon als Abgeltungsteuer weg, wie viel Erspartes darunter bleibt, zeigt die Seite steuerfreie Zinsen. Willst du Zinseszins und monatliche Sparraten durchrechnen, nimm den Zinsrechner.