So wird gerechnet
Das Statistische Bundesamt misst jeden Monat, was ein fester Warenkorb kostet: Lebensmittel, Miete, Energie, Kleidung, Friseur, Urlaub. Daraus entsteht der Verbraucherpreisindex, für 2020 auf 100 gesetzt. Der Betrag mal dem Index des Zieljahres, geteilt durch den Index des Ausgangsjahres, ergibt den heutigen Gegenwert.
D-Mark rechnet der Rechner vorher zum festen Kurs von 1,95583 in Euro um. Für die Jahre vor 2002 ist der Index rückwirkend auf Euro-Basis berechnet, deshalb funktioniert die Rechnung über den Währungswechsel hinweg.
| Jahr | Index | 100 € von damals heute |
|---|---|---|
| 1991 | 61,9 | 203,23 € |
| 1995 | 71 | 177,18 € |
| 2000 | 75,5 | 166,62 € |
| 2002 | 78,1 | 161,08 € |
| 2005 | 81,5 | 154,36 € |
| 2010 | 88,1 | 142,79 € |
| 2015 | 94,5 | 133,12 € |
| 2020 | 100 | 125,80 € |
| 2022 | 110,2 | 114,16 € |
| 2024 | 119,3 | 105,45 € |
Was der Index nicht zeigt
Der Warenkorb ist ein Durchschnitt. Wer viel heizt und wenig reist, hat 2022 eine höhere Teuerung erlebt, als der Index zeigt. Einzelne Preise laufen außerdem ganz anders. Energie und Lebensmittel sind in den letzten Jahren stärker gestiegen als der Durchschnitt, Fernseher und Computer gemessen an ihrer Leistung billiger geworden. Für 2026 nimmt der Rechner den Wert vom August, der Jahresdurchschnitt erscheint im Januar 2027.