Einmal Stall, jeden Tag Futter
Ein Legehybrid kostet beim Geflügelhof 8 bis 15 Euro, ein Rassehuhn 15 bis 35 Euro. Der Stall ist die größere Ausgabe: Einfache Holzställe kosten 200 bis 400 Euro, solide Ställe mit Kotbrett und Legenest 500 bis 1.200 Euro. Dazu kommt ein Zaun, damit Fuchs und Marder draußen bleiben.
Danach frisst jedes Huhn etwa 130 Gramm am Tag, rund 47 Kilo im Jahr. Futter ist der größte laufende Posten, alles andere zusammen kostet weniger.
| Posten | Annahme | je Huhn und Jahr |
|---|---|---|
| Futter | 130 g am Tag × 0,75 €/kg | 36 € |
| Einstreu | Stroh, Späne | 18 € |
| Newcastle-Impfung | über das Trinkwasser | 4,80 € |
| Tierseuchenkasse | Mindestbeitrag, geteilt durch 5 | 2,50 € |
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Hühner sind Nutztiere, auch wenn sie im Garten leben. Du meldest die Haltung vor dem Einzug beim Veterinäramt an und jedes Jahr bei der Tierseuchenkasse deines Landes. In Niedersachsen kostet eine Legehenne dort 5,06 Cent im Jahr, fällig ist aber mindestens der Mindestbeitrag von 12,50 Euro. Die Kasse zahlt dafür im Seuchenfall einen Teil des Schadens.
Gegen die Newcastle-Krankheit müssen alle Hühner geimpft sein, meist alle drei Monate über das Trinkwasser. Bei Geflügelpest kann das Veterinäramt anordnen, dass die Tiere im Stall bleiben. Plan deshalb einen überdachten Auslauf mit ein.
Rechnen sich die eigenen Eier?
Fünf junge Hybridhühner legen zusammen etwa 1.400 Eier im Jahr. Zu 0,35 Euro je Stück sind das rund 490 Euro, etwa 186 Euro mehr, als die Hühner laufend kosten. Hühner, Stall und Zaun für rund 420 Euro sind damit erst nach gut zwei Jahren bezahlt. Dann legen die Hennen deutlich weniger, fressen aber weiter. Wer Hühner hält, tut es für die Tiere und für das Frühstück, nicht für die Rendite.