Wo das Geld hingeht
Der größte Posten ist fast immer das Futter. Ein Hund mit 10 Kilo frisst im Monat etwa 5 Kilo Trockenfutter, ein Hund mit 30 Kilo gut das Doppelte. Je nach Marke sind das 25 bis über 100 Euro. Danach kommt die Versicherung gegen Operationen, und sie ist der Posten, an dem viele sparen und es später bereuen. Ein Kreuzbandriss oder eine Magendrehung kosten schnell mehrere tausend Euro.
Die Göttinger Heimtierstudie 2025 nennt Umfragewerte von 75 Euro im Monat für einen Hund. Die Autorin hält solche Zahlen eher für zu hoch, weil an Umfragen vor allem Halter teilnehmen, die viel ausgeben. Für eine eigene Planung taugt deine Rechnung besser.
Hundesteuer: jede Stadt anders
Die Gemeinden legen die Hundesteuer selbst fest, auf dem Land meist weniger als in Großstädten. Köln hat zum 1. Januar 2026 auf 174 Euro erhöht, München zieht 2027 auf 144 Euro nach. Für den zweiten Hund und für Hunde, die als gefährlich gelten, zahlst du ein Vielfaches, in München derzeit 800 Euro. Viele Gemeinden ermäßigen die Steuer für Hunde aus dem Tierheim, für Rettungshunde oder bei geringem Einkommen.
Beim Tierarzt
Tierärzte rechnen nach der Gebührenordnung für Tierärzte ab. Eine allgemeine Untersuchung mit Beratung steht dort mit 23,62 Euro, eine Impfung mit 11,50 Euro, beides zum einfachen Satz und ohne Umsatzsteuer. Abgerechnet wird meist der zwei- bis dreifache Satz. Im Notdienst nachts und am Wochenende gilt mindestens der doppelte Satz plus 50 Euro Notdienstgebühr.
Einmalig kommen Anschaffung, Chip und Registrierung, Kastration, Körbchen, Leine und Transportbox dazu. Für einen Hund aus dem Tierheim zahlst du eine Schutzgebühr, für einen Rassehund vom Züchter meist ein Vielfaches davon.