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Wie viel kostet ein Welpe?

Acht Welpen tapsen durch den Garten der Züchterin, einer kaut an deinem Schnürsenkel. Die Mutter liegt im Schatten und schaut zu. Auf dem Gartentisch liegen Ahnentafel, Impfpass und ein Kaufvertrag.

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Erstausstattung
meist 150 bis 400 €
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    Züchter, Tierheim oder Tierschutzverein

    Ein Rassewelpe von einem Züchter im Verband für das Deutsche Hundewesen, kurz VDH, kostete 2024 im Schnitt rund 1.800 Euro. Gefragte Rassen wie Labrador, Golden Retriever oder Französische Bulldogge kosten meist 2.000 bis 2.500 Euro. Dafür bekommst du Ahnentafel, Chip, Entwurmungen und die erste Impfung, und die Elterntiere sind auf Erbkrankheiten untersucht.

    Im Tierheim zahlst du eine Schutzgebühr, meist einige hundert Euro. Sie deckt nur einen Teil dessen, was das Tierheim für Unterbringung, Impfungen und Kastration ausgegeben hat. Vereine im Auslandstierschutz verlangen ähnlich viel und bringen die Hunde mit EU-Heimtierausweis nach Deutschland.

    Kaufpreis und Schutzgebühr für einen Hund, Stand 2026
    HerkunftPreis
    VDH-Züchter, Durchschnitt 2024rund 1.800 €
    Labrador, Französische Bulldogge2.000 bis 2.500 €
    Golden Retriever2.300 bis 2.700 €
    Tierheim München, Welpe bis 4 Monate450 €
    Tierheim München, Junghund bis 12 Monate400 €
    Tierheim München, ab 1 Jahr350 €
    Tierheim München, ab 5 Jahren250 €
    Auslandstierschutz450 bis 500 €

    Was im ersten Monat dazukommt

    Körbchen, Leine, Geschirr, Näpfe, Transportbox und Spielzeug kosten zusammen etwa 140 Euro, wenn du günstig kaufst, und rund 460 Euro in besserer Qualität. Ein Welpe braucht bis zur 16. Lebenswoche noch zwei Impftermine. Jeder kostet nach der Gebührenordnung für Tierärzte zum zweifachen Satz rund 84 Euro, der Impfstoff kommt dazu.

    Welpenspielstunde und Grundkurs in der Hundeschule kosten im ersten Jahr meist 150 bis 400 Euro. Danach beginnen die laufenden Kosten für Futter, Hundesteuer, Haftpflicht und Tierarzt.

    Woran du unseriöse Angebote erkennst

    Rassewelpen für ein paar hundert Euro aus dem Kofferraum, mehrere Rassen bei einem Anbieter, keine Mutterhündin zu sehen: So arbeitet der illegale Welpenhandel. Die Welpen sind oft zu früh von der Mutter getrennt, nicht geimpft und krank. Die Tierarztrechnung danach übersteigt den gesparten Kaufpreis schnell.

    Häufige Fragen

    Was kostet ein Welpe vom Züchter?

    Ein Rassewelpe von einem Züchter im Verband für das Deutsche Hundewesen kostete 2024 im Schnitt rund 1.800 Euro. Beliebte Rassen wie Labrador, Golden Retriever oder Französische Bulldogge liegen meist bei 2.000 bis 2.500 Euro.

    Was kostet ein Hund aus dem Tierheim?

    Tierheime verlangen eine Schutzgebühr, im Tierheim München 450 Euro für einen Welpen bis vier Monate und 350 Euro für einen erwachsenen Hund. Der Hund ist dafür untersucht, geimpft und gechippt.

    Was kostet ein Hund aus dem Auslandstierschutz?

    Vereine, die Hunde etwa aus Rumänien vermitteln, verlangen meist 450 bis 500 Euro Schutzgebühr. Darin stecken Impfungen, Chip, EU-Heimtierausweis, oft die Kastration und der Transport.

    Was kostet ein Welpe im ersten Jahr zusätzlich?

    Zum Kaufpreis kommen Erstausstattung, Impfungen, Welpenkurs, Futter, Hundesteuer und Versicherungen. Allein Ausstattung, zwei Impftermine und ein Welpenkurs kosten rund 550 Euro.