Was Küchen im Schnitt kosten
Die Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche lässt die Verkäufe im Küchenfachhandel auswerten. 2025 kostete eine Küche dort im Schnitt 12.177 €, in den ersten beiden Monaten 2026 schon 12.404 €. In der Zahl stecken die günstige Küchenzeile und die Designküche mit Kochinsel gleichermaßen.
Händler rechnen gern in laufenden Metern. Der Online-Händler 1kuechen.de nennt seine Richtwerte samt Elektrogeräten, aufgeteilt in drei Ausstattungsklassen.
| Ausstattung | je Meter mit Geräten | 4,2 m, Mitte |
|---|---|---|
| Grundausstattung | 900 bis 1.300 € | 4.600 € |
| Markengeräte | 1.300 bis 1.900 € | 6.700 € |
| Premium | 1.900 bis 3.200 € | 10.700 € |
Einfache Küchenzeilen zum Mitnehmen gibt es im Möbelhaus schon für wenige hundert Euro je Meter. Werbeprospekte mit Meterpreisen meinen aber oft nur Unterschränke und Fronten, ohne Geräte und Arbeitsplatte.
Geräte, Platte, Fronten: die großen Posten
Elektrogeräte machen nach Angaben eines Küchenstudios 25 bis 35 Prozent des Preises aus. Übernimmst du noch gute Geräte, wird die Küche entsprechend billiger. Bei der Arbeitsplatte reicht die Spanne von Schichtstoff bis Naturstein, bei den Fronten von Folie bis Lack. Spar lieber an der Platte als an Auszügen und Scharnieren, die jeden Tag arbeiten.
Montage, Anschluss und Entsorgung
Ein Händler berechnet für die Montage 120 € je Meter, dazu 290 € für Wasser und Strom, 350 € für den Abbau der alten Küche und ab 89 € für die Lieferung. Andere nennen für eine Küche mit vier bis sechs Metern 1.200 bis 2.000 Euro Montage. Lass dir diese Posten einzeln ins Angebot schreiben, sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen.
Montage, Anschluss und Abbau der Altküche sind Handwerkerleistungen. 20 Prozent der Arbeitskosten ziehst du direkt von der Steuer ab, bis 1.200 € im Jahr. Voraussetzung: Die Arbeitskosten stehen getrennt auf der Rechnung, und du überweist.