Von 3.000 € brutto bleiben 2026 in Steuerklasse I ohne Kinder und ohne Kirchensteuer 2.054,42 € netto, das sind 68 Prozent. Die Abzüge: 293,08 € Lohnsteuer, 334,50 € Kranken- und Pflegeversicherung, 279,00 € Rente und 39,00 € Arbeitslosenversicherung.
| Steuerklasse | Netto | mit Kirchensteuer 9 % | mit einem Kind | Lohnsteuer |
|---|---|---|---|---|
| I | 2.054,42 € | 2.028,05 € | 2.067,50 € | 293,08 € |
| II | 2.162,09 € | 2.160,58 € | 2.162,09 € | 203,41 € |
| III | 2.312,17 € | 2.309,00 € | 2.327,17 € | 35,33 € |
| IV | 2.054,42 € | 2.028,05 € | 2.067,50 € | 293,08 € |
| V | 1.721,84 € | 1.665,54 € | 1.733,17 € | 625,66 € |
| VI | 1.682,50 € | 1.622,65 € | 1.693,67 € | 665,00 € |
Mehr für die Sozialkassen als für den Fiskus
Bei 3.000 Euro in Steuerklasse I gehen 293,08 € Lohnsteuer ab, aber 652,50 € Sozialabgaben. Die Sozialversicherung kostet dich also mehr als doppelt so viel wie die Steuer. Das ändert sich erst bei deutlich höheren Gehältern, weil die Beiträge ein fester Satz sind und die Steuer mit jedem Euro steiler wird. Laut Statistischem Bundesamt verdienten im April 2025 etwa 18 Prozent der Vollzeitbeschäftigten weniger als 3.000 € brutto im Monat, ohne Sonderzahlungen.
Was von 100 Euro mehr übrig bleibt
Steigt dein Gehalt von 3.000 auf 3.100 Euro, kommen davon 56,33 € netto an. Rund 44 Cent je Euro behalten Staat und Sozialkassen ein, obwohl dein Durchschnittsabzug nur bei 32 Prozent liegt. Bei Gehaltsverhandlungen lohnt es sich deshalb, in Netto zu denken, und auch Dinge wie Jobticket oder Zuschüsse steuerfrei zu verhandeln.
Was 3.000 Euro für die Rente bringen
Ein Jahr mit 3.000 Euro im Monat bringt 0,69 Entgeltpunkte, gemessen am vorläufigen Durchschnittsentgelt 2026 von 51.944 Euro. Nach heutigem Rentenwert sind das 29,47 € Monatsrente pro Arbeitsjahr. Vierzig solcher Jahre ergeben rund 1.179 € brutto Rente.