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Wie viel bringt die Homeoffice-Pauschale?

Dienstag und Donnerstag im Büro, der Rest am Esstisch zwischen Obstschale und Laptop. Übers Jahr kommen so leicht 120 Tage zusammen. In der Steuererklärung trägst du sie ein, und der Rechner des Steuerprogramms bewegt sich kaum.

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Arbeitsmittel, Fortbildung, Gewerkschaft
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für den Steuersatz, Steuerklasse I
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Steuerersparnis im Jahr

Rechenweg mit deinen Zahlen

    Voreingestellte Werte: Stand Januar 2026. Werte und Quellen

    6 Euro je Tag, bis 1.260 Euro

    Seit 2023 gibt es für jeden Tag, an dem du überwiegend zu Hause arbeitest, 6 Euro als Werbungskosten. Nach 210 Tagen ist Schluss, mehr als 1.260 Euro im Jahr gehen nicht. Ein eigenes Zimmer brauchst du dafür nicht.

    Einen Beleg verlangt das Finanzamt nicht, wohl aber Plausibilität. Eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die vereinbarten Homeoffice-Tage oder ein eigener Kalender hilft, wenn es nachfragt.

    Warum sie oft weniger bringt als gedacht

    Jeder Arbeitnehmer bekommt ohne Nachweis den Pauschbetrag von 1.230 Euro. Die Homeoffice-Pauschale steckt darin mit drin. Sie spart erst dann Steuern, wenn alle Werbungskosten zusammen über 1.230 Euro liegen. Wer nah am Büro wohnt und sonst wenig absetzt, merkt von 100 Homeoffice-Tagen oft gar nichts.

    Wer weit pendelt, profitiert dagegen voll. Liegen Fahrtkosten und Arbeitsmittel schon über dem Pauschbetrag, bringt jeder Homeoffice-Tag den eigenen Steuersatz mal 6 Euro. Bei 3.500 Euro brutto im Monat sind das für die volle Pauschale etwa 363 Euro im Jahr.

    Homeoffice oder Fahrt, nicht beides

    An einem Tag gibt es entweder die Pendlerpauschale oder die Homeoffice-Pauschale. Fährst du morgens ins Büro und arbeitest nachmittags zu Hause, zählt der Tag als Fahrtag. Ausnahme: Hast du beim Arbeitgeber keinen eigenen Arbeitsplatz, wie viele Lehrkräfte, darfst du beides ansetzen.

    Kosten für Laptop, Monitor oder Schreibtischstuhl sind mit der Pauschale nicht abgegolten. Sie zählen zusätzlich als Arbeitsmittel. Nur Strom, Heizung und Miete für den Arbeitsplatz deckt die Pauschale ab.

    Häufige Fragen

    Wie viel bekommt man für Homeoffice von der Steuer zurück?

    Die Homeoffice-Pauschale beträgt 6 Euro je Tag und höchstens 1.260 Euro im Jahr. Zurück bekommst du davon deinen Steuersatz, und nur für den Teil, der zusammen mit anderen Werbungskosten über dem Pauschbetrag von 1.230 Euro liegt. Bei 3.500 Euro brutto im Monat bringt die volle Pauschale dann etwa 363 Euro.

    Wie viele Tage Homeoffice kann man absetzen?

    Höchstens 210 Tage im Jahr zählen für die Homeoffice-Pauschale, das ergibt den Höchstbetrag von 1.260 Euro. Ein Tag zählt, wenn du überwiegend zu Hause gearbeitet hast.

    Kann man Homeoffice-Pauschale und Pendlerpauschale am selben Tag nutzen?

    In der Regel nicht. Für einen Tag gibt es entweder die Entfernungspauschale für die Fahrt zur Arbeit oder die Homeoffice-Pauschale. Beides am selben Tag geht nur, wenn dir beim Arbeitgeber kein fester Arbeitsplatz zur Verfügung steht, etwa bei Lehrkräften.

    Braucht man für die Homeoffice-Pauschale ein Arbeitszimmer?

    Nein. Die Homeoffice-Pauschale gibt es auch für den Küchentisch oder eine Arbeitsecke im Wohnzimmer. Ein abgeschlossenes Arbeitszimmer lohnt sich nur, wenn es der Mittelpunkt deiner ganzen beruflichen Tätigkeit ist, dann gibt es statt der Tagespauschale eine Jahrespauschale von 1.260 Euro oder die tatsächlichen Kosten.