Von 4.000 € brutto bleiben 2026 in Steuerklasse I ohne Kinder und ohne Kirchensteuer 2.605,50 € netto, das sind 65 Prozent. Die Abzüge: 524,50 € Lohnsteuer, 446,00 € Kranken- und Pflegeversicherung, 372,00 € Rente und 52,00 € Arbeitslosenversicherung.
| Steuerklasse | Netto | mit Kirchensteuer 9 % | mit einem Kind | Lohnsteuer |
|---|---|---|---|---|
| I | 2.605,50 € | 2.558,30 € | 2.622,17 € | 524,50 € |
| II | 2.728,67 € | 2.710,57 € | 2.728,67 € | 425,33 € |
| III | 2.928,17 € | 2.910,01 € | 2.946,34 € | 201,83 € |
| IV | 2.605,50 € | 2.558,30 € | 2.622,17 € | 524,50 € |
| V | 2.185,09 € | 2.100,05 € | 2.199,00 € | 944,91 € |
| VI | 2.140,75 € | 2.051,72 € | 2.154,67 € | 989,25 € |
III/V oder IV/IV bei 4.000 und 2.000 Euro
Mit IV/IV bleiben dem Paar zusammen 4.082,34 € netto im Monat. Mit III für die 4.000 Euro und V für die 2.000 Euro sind es 4.195,17 €. III/V bringt hier 113 € mehr im Monat. Das ist aber nur Liquidität: Die Jahressteuer richtet sich nach dem Splittingtarif, egal welche Klassen ihr wählt.
Bei III/V behält der Arbeitgeber oft zu wenig ein, dann wird eine Nachzahlung fällig, und die Steuererklärung ist Pflicht. Lohnersatzleistungen wie Elterngeld oder Arbeitslosengeld hängen dagegen am Netto. Wer bald Elterngeld beziehen will, fährt mit der günstigeren Klasse besser, sofern der Wechsel früh genug vor der Geburt passiert.
Was 4.000 Euro den Arbeitgeber kosten
Zu deinem Brutto zahlt der Arbeitgeber noch 846,00 € eigene Sozialbeiträge, dazu Umlagen und Unfallversicherung. Deine Stelle kostet ihn also mindestens 4.846 € im Monat, und bei dir kommen 2.606 € an. Zwischen beiden Zahlen liegen gut 46 Prozent. Laut Statistischem Bundesamt verdienten im April 2025 etwa 47 Prozent der Vollzeitbeschäftigten weniger als 4.000 € brutto im Monat, ohne Sonderzahlungen.