Welche Klasse für welches Motorrad
| Klasse | Motorrad | ab |
|---|---|---|
| AM | Roller und Mopeds bis 45 km/h | 16 (teils 15) |
| A1 | bis 125 cm³ und 11 kW | 16 |
| A2 | bis 35 kW | 18 |
| A | ohne Grenze | 24, im Aufstieg 20 |
Die meisten Einsteiger unter 24 machen A2 und steigen nach zwei Jahren auf A auf. Dieser Aufstieg ist günstig: keine Theorieprüfung, keine Pflicht-Sonderfahrten, nur Übungsstunden nach Bedarf und die praktische Prüfung. Der ADAC rechnet dafür mit etwa 500 €.
Wer seit mindestens fünf Jahren den Autoführerschein hat und 25 ist, kann über die Schlüsselzahl B196 auch ohne Prüfung Leichtkrafträder bis 125 cm³ fahren. Dafür reicht eine Schulung mit Theorie- und Praxisstunden in der Fahrschule. Die Berechtigung gilt aber nur in Deutschland.
Wofür du bezahlst
Den größten Teil kassiert die Fahrschule. Der ADAC nennt für die Klasse A im Schnitt 2.500 bis 3.000 €, mit großen regionalen Unterschieden. Eine Übungsstunde auf dem Motorrad kostet in der Mitte der ADAC-Spanne 81 €, eine Sonderfahrt 97 €. Zwölf Sonderfahrten sind Pflicht. Fünf führen über Land, vier auf die Autobahn, drei in die Dunkelheit.
| Prüfung | Gebühr |
|---|---|
| Theorie, alle Klassen | 24,99 € |
| Praxis A, A2, A1 | 162,67 € |
| Praxis im Aufstieg A2 auf A | 141,13 € |
| Praxis AM | 129,83 € |
Die Prüfgebühren sind in der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr festgelegt und überall gleich. Dazu kommen die Vorstellungsgebühren der Fahrschule und der Antrag bei der Führerscheinstelle, im Landkreis Altötting etwa 45,90 €.
Und die Schutzkleidung?
Zur Prüfung brauchst du Helm, Handschuhe, Motorradjacke, Hose und Stiefel. Viele Fahrschulen verleihen Helme, der Rest ist deine Sache. Frag die Fahrschule, ab welcher Stunde du eigene Kleidung brauchst. Eine gute Jacke fährt danach noch viele Jahre mit.