Anschaffung durch Kilowattstunden
Die Rechnung ist schlicht: alle Kosten über die Laufzeit geteilt durch allen Strom, den die Anlage liefert. Dazu kommen Betriebskosten für Versicherung, Zähler und irgendwann einen neuen Wechselrichter. Der Zins macht einen großen Unterschied, denn das Geld für die Anlage zahlst du am Anfang, der Strom kommt über Jahrzehnte.
Die Module altern langsam. Das Fraunhofer ISE hat an 44 Dachanlagen einen Verlust von nur 0,15 Prozent im Jahr gemessen, der Rechner setzt diesen Wert an.
| Anlage | Anschaffung | 20 Jahre | 25 Jahre | 30 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| 5 kWp | 7.500 € | 13,1 ct | 11,6 ct | 10,6 ct |
| 8 kWp | 12.000 € | 13,1 ct | 11,6 ct | 10,6 ct |
| 10 kWp | 15.000 € | 13,1 ct | 11,6 ct | 10,6 ct |
| 15 kWp | 22.500 € | 13,1 ct | 11,6 ct | 10,6 ct |
Was die Zahl bedeutet
Liegen die Kosten je Kilowattstunde unter deinem Strompreis, spart jede selbst genutzte Kilowattstunde die Differenz. Liegen sie über der Einspeisevergütung, verlierst du an jeder eingespeisten ein wenig. Genau deshalb lohnt es sich, Geräte in die Mittagsstunden zu legen.
Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch, kostet aber selbst. Das Fraunhofer ISE kommt für kleine Anlagen mit Speicher auf deutlich höhere Kosten je Kilowattstunde als ohne. Ob er sich lohnt, rechnest du auf der Seite zum Stromspeicher.