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Wie viel Bargeld darf man ohne Nachweis einzahlen?

Im Schuhkarton im Keller liegen 14.000 Euro, gespart über Jahre, dazu das Geld aus dem Verkauf des alten Wohnmobils. Jetzt soll es aufs Konto. Am Schalter fragt die Mitarbeiterin freundlich: Woher kommt das Geld?

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Bei welcher Bank?
zusammenhängende Beträge, etwa in den letzten Wochen
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Ohne Nachweis geht alles unter

Rechenweg mit deinen Zahlen

    Voreingestellte Werte: Stand September 2026. Werte und Quellen

    Zwei Grenzen, je nachdem, wo du einzahlst

    Ein Gesetz mit fester Summe? Gibt es nicht. Die Grenzen stehen in den Auslegungshinweisen der BaFin zum Geldwäschegesetz. Bei deiner eigenen Bank brauchst du ab 10.000 Euro einen Beleg über die Herkunft des Geldes. Zahlst du bei einer Bank ein, bei der du kein Konto hast, gilt das schon ab 2.500 Euro.

    Die Grenze gilt nicht pro Einzahlung, sondern für Beträge, die zusammengehören. Dreimal 4.000 Euro in einer Woche sind für die Bank 12.000 Euro.

    Was als Nachweis zählt

    Die Bank will sehen, woher genau dieses Geld stammt. Eine allgemeine Erklärung reicht nicht. Diese Belege nehmen Banken üblicherweise an:

    Schwierig wird es bei Geld, das jahrelang zu Hause lag und für das es keinen einzigen Beleg mehr gibt. Hilfreich sind alte Kontoauszüge, auf denen die Abhebungen stehen. Heb solche Belege auf, wenn du Bargeld für später zur Seite legst.

    Kleingeld und Einzahlautomaten

    Die Grenzen gelten auch am Einzahlautomaten, denn die Bank sieht jede Buchung. Münzen nehmen viele Filialen nur noch gegen Gebühr an oder gar nicht. Die Filialen der Bundesbank tauschen Münzen in haushaltsüblichen Mengen kostenlos um.

    Ab dem 10. Juli 2027 gilt in der EU eine neue Geldwäscheverordnung. Sie bringt eine Bargeldobergrenze für Zahlungen an Händler. Einzahlungen auf das eigene Konto bleiben erlaubt, der Nachweis bleibt ein Thema.

    Häufige Fragen

    Wie viel Bargeld kann ich ohne Nachweis einzahlen?

    Bei der Bank, bei der du dein Konto hast, zahlst du bis knapp unter 10.000 Euro ohne Herkunftsnachweis ein. Bei einer Bank, bei der du kein Kunde bist, liegt die Grenze bei 2.500 Euro. Das regeln die Auslegungshinweise der BaFin zum Geldwäschegesetz.

    Hilft es, das Geld in kleinen Beträgen einzuzahlen?

    Nein. Mehrere Einzahlungen, die zusammengehören, rechnet die Bank zusammen. Wer 30.000 Euro in Häppchen zu 9.000 Euro verteilt, fällt eher auf als mit einer Einzahlung und Beleg. Das Aufteilen, um die Grenze zu umgehen, kann selbst eine Verdachtsmeldung auslösen.

    Welche Nachweise akzeptiert die Bank?

    Geeignet sind etwa ein Kontoauszug oder eine Quittung über die Barabhebung bei einer anderen Bank, ein Kaufvertrag über ein privat verkauftes Auto, ein Erbschein oder Testament, eine Schenkungsurkunde oder eine Quittung über Goldverkauf. Der Beleg muss zeigen, woher genau dieses Geld stammt.

    Was passiert, wenn ich keinen Nachweis habe?

    Als Kunde ohne Konto bei dieser Bank soll die Bank das Geld ablehnen. Bei eigenen Kunden entscheidet die Bank im Einzelfall. Sie kann die Einzahlung annehmen und eine Verdachtsmeldung an die Financial Intelligence Unit schicken, oder die Einzahlung verweigern.