Zwei Aufgaben, zwei Konten
Das Girokonto ist zum Bezahlen da. Miete, Strom, Handy und Einkäufe gehen hier ab, und das Gehalt geht hier ein. Auf dem Girokonto brauchst du so viel, dass alle Abbuchungen bis zum nächsten Gehalt sicher durchgehen, plus einen Puffer. Eine bis zwei Monatsausgaben reichen dafür. Wer schwankende Einnahmen hat, etwa als Selbstständiger, plant eher drei.
Die Rücklage für die kaputte Waschmaschine oder die Autoreparatur gehört dagegen aufs Tagesgeld. Dort ist sie am nächsten Werktag verfügbar und bringt im Schnitt 1,99 Prozent (Stand September 2026). Die besten Angebote zahlen deutlich mehr.
Wann zu viel zu viel ist
Nach dem Weihnachtsgeld sammelt sich schnell etwas an. Schau alle paar Monate auf den Kontostand am Tag vor dem Gehalt. Liegt dort regelmäßig mehr als eine Monatsausgabe, richte einen Dauerauftrag aufs Tagesgeld ein. Dann passiert das Umschichten von selbst.
Große Summen verteilst du auf mehrere Banken. Die gesetzliche Einlagensicherung schützt 100.000 Euro je Kunde und Bank, Girokonto und Tagesgeld bei derselben Bank zählen zusammen.