Zum Inhalt
wieviel.net

Wie viel muss ich für die Rente sparen?

Der graue Umschlag der Rentenversicherung liegt seit drei Wochen ungeöffnet auf dem Schreibtisch. Irgendwo darin steht eine Zahl, die dir nicht gefallen wird. Mach ihn auf, dann rechnen wir weiter.

€
€
optional, sonst schätzt der Rechner aus dem Brutto
€
für die Schätzung, insgesamt
Jahre
Jahre
Jahren
% vom Netto
% p. a.
Lebenserwartung für

Sparrate im Monat

Rechenweg mit deinen Zahlen

    Voreingestellte Werte: Stand Juli 2026, Januar 2026, September 2026. Werte und Quellen

    Was die gesetzliche Rente bringt

    Jedes Jahr mit einem Durchschnittsverdienst bringt einen Entgeltpunkt. 2026 liegt das vorläufige Durchschnittsentgelt bei 51.944 Euro im Jahr. Jeder Punkt ist seit Juli 2026 42,52 Euro Monatsrente wert. 45 Jahre Durchschnitt ergeben 1.913 € brutto.

    Davon gehen Kranken- und Pflegeversicherung ab, zusammen gut 11 Prozent. Die Steuer kommt dazu, sobald alle Einkünfte über dem Grundfreibetrag liegen. Der Rechner zieht die Steuer nicht ab, weil sie von Partner, Mieteinnahmen und Betriebsrente abhängt.

    Genauer als jede Schätzung ist deine Renteninformation. Die Rentenversicherung schickt sie ab 27 jedes Jahr. Trag den Betrag „Höhe Ihrer künftigen Regelaltersrente“ ein, der geht von gleichbleibenden Beiträgen aus.

    So rechnet der Rechner die Lücke

    1. Wunscheinkommen: ein Anteil deines heutigen Nettos, voreingestellt 80 Prozent.
    2. Lücke: Wunsch minus Rente nach Kranken- und Pflegeversicherung.
    3. Kapital: so viel, dass du die Lücke bis zum Ende der durchschnittlichen Lebenserwartung aus Erspartem und Erträgen zahlen kannst.
    4. Sparrate: was du dafür bis zum Rentenbeginn monatlich zurücklegen musst.

    Alle Beträge sind in heutigem Geld. Der Rechner zieht von der Rendite die Inflation von 2 Prozent ab, das Ziel der Europäischen Zentralbank. Deshalb musst du die Sparrate jedes Jahr um die Preissteigerung erhöhen, damit die Rechnung aufgeht.

    Früh anfangen halbiert die Rate

    Mit 25 hast du über 40 Jahre Zeit, und die Erträge erledigen einen großen Teil der Arbeit. Mit 45 bleiben gut 20 Jahre, dann musst du fast alles selbst einzahlen. Rechne es mit deinem Alter und zehn Jahren weniger durch, der Unterschied ist meist erschreckend groß.

    Auch das Rentenalter wirkt doppelt. Wer mit 63 statt 67 aufhört, spart vier Jahre weniger und muss vier Jahre länger aus dem Ersparten leben. Dazu kommen Abschläge auf die gesetzliche Rente.

    Womit du die Lücke füllst

    Häufige Fragen

    Wie hoch ist die Rentenlücke im Durchschnitt?

    Wer 45 Jahre lang genau durchschnittlich verdient, bekommt heute 1.913 Euro Rente brutto im Monat. Nach Kranken- und Pflegeversicherung bleibt gut ein Zehntel weniger, und das ist deutlich weniger als das letzte Nettogehalt.

    Wie viel Geld braucht man im Alter?

    Als Faustregel gelten 70 bis 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens. Wer schuldenfrei im eigenen Haus wohnt, kommt mit weniger aus, wer zur Miete wohnt, braucht eher mehr.

    Wie lange muss das Geld im Ruhestand reichen?

    Laut Sterbetafel 2023/2025 des Statistischen Bundesamts leben 65-jährige Männer im Schnitt noch 18 Jahre, Frauen 21,1 Jahre. Viele leben länger, deshalb sollte das Kapital eher für mehr Jahre geplant werden.

    Muss man auf die Rente Steuern zahlen?

    Ja, für den Rentenbeginn 2026 sind 84 Prozent der Rente steuerpflichtig. Steuer wird aber erst fällig, wenn alle Einkünfte zusammen über dem Grundfreibetrag liegen.