Was die gesetzliche Rente bringt
Jedes Jahr mit einem Durchschnittsverdienst bringt einen Entgeltpunkt. 2026 liegt das vorläufige Durchschnittsentgelt bei 51.944 Euro im Jahr. Jeder Punkt ist seit Juli 2026 42,52 Euro Monatsrente wert. 45 Jahre Durchschnitt ergeben 1.913 € brutto.
Davon gehen Kranken- und Pflegeversicherung ab, zusammen gut 11 Prozent. Die Steuer kommt dazu, sobald alle Einkünfte über dem Grundfreibetrag liegen. Der Rechner zieht die Steuer nicht ab, weil sie von Partner, Mieteinnahmen und Betriebsrente abhängt.
Genauer als jede Schätzung ist deine Renteninformation. Die Rentenversicherung schickt sie ab 27 jedes Jahr. Trag den Betrag „Höhe Ihrer künftigen Regelaltersrente“ ein, der geht von gleichbleibenden Beiträgen aus.
So rechnet der Rechner die Lücke
- Wunscheinkommen: ein Anteil deines heutigen Nettos, voreingestellt 80 Prozent.
- Lücke: Wunsch minus Rente nach Kranken- und Pflegeversicherung.
- Kapital: so viel, dass du die Lücke bis zum Ende der durchschnittlichen Lebenserwartung aus Erspartem und Erträgen zahlen kannst.
- Sparrate: was du dafür bis zum Rentenbeginn monatlich zurücklegen musst.
Alle Beträge sind in heutigem Geld. Der Rechner zieht von der Rendite die Inflation von 2 Prozent ab, das Ziel der Europäischen Zentralbank. Deshalb musst du die Sparrate jedes Jahr um die Preissteigerung erhöhen, damit die Rechnung aufgeht.
Früh anfangen halbiert die Rate
Mit 25 hast du über 40 Jahre Zeit, und die Erträge erledigen einen großen Teil der Arbeit. Mit 45 bleiben gut 20 Jahre, dann musst du fast alles selbst einzahlen. Rechne es mit deinem Alter und zehn Jahren weniger durch, der Unterschied ist meist erschreckend groß.
Auch das Rentenalter wirkt doppelt. Wer mit 63 statt 67 aufhört, spart vier Jahre weniger und muss vier Jahre länger aus dem Ersparten leben. Dazu kommen Abschläge auf die gesetzliche Rente.
Womit du die Lücke füllst
- Betriebsrente über Entgeltumwandlung: Steuer und Sozialabgaben sinken, der Arbeitgeber gibt meist 15 Prozent dazu.
- Private Vorsorge mit Zulagen: bis 2026 Riester, ab 2027 das neue Altersvorsorgedepot.
- Ein eigener ETF-Sparplan: flexibel, ohne Förderung, jederzeit verfügbar.
- Eine abbezahlte Wohnung: sie senkt den Bedarf, weil die Miete wegfällt.