Zum Inhalt
wieviel.net

Wie viel sollte ich im Monat sparen?

Der 28. des Monats, das Konto zeigt noch 340 Euro. Wieder nichts übrig. Dabei wolltest du diesmal wirklich etwas zur Seite legen. Wie viel wäre eigentlich richtig?

€
Miete, Nebenkosten, Versicherungen, Kredite, Abos
€
optional, für den Vergleich
€

Sparrate im Monat

Rechenweg mit deinen Zahlen

    Voreingestellte Werte: Stand Januar 2026, September 2026. Werte und Quellen

    Die 20-Prozent-Regel

    Die bekannteste Faustregel heißt 50/30/20. Die Hälfte des Nettos geht an feste Kosten: Miete, Strom, Versicherungen, Kredite. 30 Prozent sind für das, was du willst, vom Essen gehen bis zum Urlaub. Die restlichen 20 Prozent sparst du.

    Bei 2.500 Euro netto sind das 500 Euro im Monat. Klingt viel? Ist es auch, gerade mit hoher Miete. Deshalb gilt die Regel als Ziel, nicht als Pflicht. Wer 10 Prozent schafft, liegt schon ungefähr beim Durchschnitt.

    So viel sparen die Deutschen

    Das Statistische Bundesamt misst die Sparquote der privaten Haushalte: den Anteil des verfügbaren Einkommens, der nicht ausgegeben wird. 2025 lag sie bei 10,5 Prozent, 2024 bei 11,2 Prozent. Im ersten Halbjahr 2025 waren es rund 270 Euro je Einwohner und Monat, Kinder mitgezählt.

    Hinter dem Durchschnitt stecken große Unterschiede. Haushalte mit hohem Einkommen sparen viel, viele mit kleinem Einkommen gar nichts. Eingerechnet sind auch Beiträge zur Betriebsrente.

    Sparrate nach Einkommen
    Netto im Monat10 %Durchschnitt 10,5 %20 %
    1.500 €150 €158 €300 €
    2.000 €200 €210 €400 €
    2.500 €250 €263 €500 €
    3.000 €300 €315 €600 €
    4.000 €400 €420 €800 €
    5.000 €500 €525 €1.000 €

    Wofür du sparst, bestimmt die Anlage

    Die Reihenfolge zählt. Wer ohne Rücklage in Aktien spart, muss im Notfall vielleicht im falschen Moment verkaufen.

    Wenn am Monatsende nichts übrig bleibt

    Spar am Anfang des Monats, nicht am Ende. Ein Dauerauftrag am Tag nach dem Gehaltseingang schiebt das Geld weg, bevor es ausgegeben ist. Fang klein an, mit 50 Euro. Nach jeder Gehaltserhöhung erhöhst du den Dauerauftrag um die Hälfte des Plus.

    Hohe Fixkosten sind der häufigste Grund, warum es nicht klappt. Prüf Handyvertrag, Versicherungen und Abos. Oft stecken darin 50 bis 100 Euro im Monat, die niemand vermisst.

    Häufige Fragen

    Wie viel Prozent vom Netto sollte man sparen?

    Eine verbreitete Faustregel teilt das Netto in 50 Prozent für feste Kosten, 30 Prozent für Wünsche und 20 Prozent zum Sparen. Wer das nicht schafft, sollte mit mindestens 10 Prozent anfangen.

    Wie viel sparen die Deutschen im Durchschnitt?

    Die privaten Haushalte in Deutschland haben 2025 laut Statistischem Bundesamt 10,5 Prozent ihres verfügbaren Einkommens gespart. Im ersten Halbjahr 2025 waren das rund 270 Euro je Einwohner und Monat.

    Ist es normal, am Monatsende nichts sparen zu können?

    Bei niedrigem Einkommen und hoher Miete bleibt oft nichts übrig. Dann hilft ein Dauerauftrag direkt nach dem Gehaltseingang, auch mit kleinen Beträgen wie 25 oder 50 Euro.

    Was sollte ich zuerst sparen?

    Zuerst einen Notgroschen von zwei bis drei Monatsgehältern auf dem Tagesgeldkonto, wie ihn die Verbraucherzentrale empfiehlt. Danach lohnt sich langfristiges Sparen, etwa für die Rente.