Drei Zahlen entscheiden
Wie groß der Topf sein muss, hängt an deinen Ausgaben, an der Rendite und an der Inflation. Die Steuer nimmt über dem Sparer-Pauschbetrag gut ein Viertel der Zinsen. Und die Inflation, zuletzt 2,9 Prozent (Stand September 2026), frisst jedes Jahr an der Kaufkraft. Wer auf Dauer von den Zinsen leben will, darf nur ausgeben, was nach Steuer und Inflationsausgleich übrig bleibt.
Ohne Inflationsausgleich reichen bei 4 Prozent Rendite rund 810.000 Euro für 2.000 Euro im Monat. Gleichst du die Inflation aus, bleibt nach Steuer fast nichts zum Leben übrig. Dann braucht es viele Millionen.
Aufbrauchen statt erhalten
Wer früher aufhört, lebt selten allein von Zinsen. Das Kapital schrumpft langsam, bis mit 67 die Rente kommt. Darf das Geld in 30 Jahren aufgebraucht sein, reicht ein Bruchteil. Der Rechner zeigt diese Summe als Vergleich, mit der gleichen Rendite nach Steuer und Inflation.
Aktien bringen über lange Zeit mehr als Tagesgeld. Sie schwanken aber stark. Wer in einem Crash verkaufen muss, um die Miete zu zahlen, verliert doppelt. Viele halten deshalb zwei bis drei Jahresausgaben auf dem Tagesgeld und den Rest breit gestreut.