4,24 Prozent seit Juli 2026
Die Renten steigen jedes Jahr zum 1. Juli, und zwar im Takt der Löhne des Vorjahres. 2026 waren es 4,24 Prozent, der Rentenwert stieg von 40,79 € auf 42,52 €. Das gilt für alle Renten der gesetzlichen Rentenversicherung, auch für Witwen- und Erwerbsminderungsrenten.
| Anpassung | Erhöhung | Rentenwert |
|---|---|---|
| 1. Juli 2022 | +5,35 % | 36,02 € |
| 1. Juli 2023 | +4,39 % | 37,60 € |
| 1. Juli 2024 | +4,57 % | 39,32 € |
| 1. Juli 2025 | +3,74 % | 40,79 € |
| 1. Juli 2026 | +4,24 % | 42,52 € |
| 1. Juli 2027, Prognose | +4,4 % | etwa 44,39 € |
Die Haltelinie sorgt dafür, dass das Rentenniveau nicht unter 48 Prozent fällt. Sie wurde mit dem Rentenpaket 2025 bis 2031 verlängert. In Jahren mit schwachen Löhnen fällt die Erhöhung dadurch höher aus, als die Lohnformel allein ergäbe.
Warum netto weniger ankommt
Von der Bruttorente zieht die Rentenversicherung deinen Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung ab. Das sind die Hälfte des allgemeinen Satzes, die Hälfte des Zusatzbeitrags deiner Kasse und der volle Pflegebeitrag, zusammen etwa 12,4 Prozent. Diese Abzüge wachsen mit, der Prozentsatz der Erhöhung bleibt also auch netto gleich, nur in Euro kommt weniger an.
Die Steuer ist der größere Haken. Der steuerfreie Teil deiner Rente ist seit dem Jahr nach Rentenbeginn als Eurobetrag eingefroren. Jede Erhöhung ist deshalb zu 100 Prozent steuerpflichtig. Wer bisher knapp unter dem Grundfreibetrag lag, rutscht so irgendwann in die Steuerpflicht und muss eine Steuererklärung abgeben.