Schlafen, dösen, ruhen
Hunde und Katzen schlafen nicht am Stück wie wir. Auf einen längeren Schlaf in der Nacht kommen viele kurze Phasen am Tag. Dösen zählt mit, und das macht den größten Teil der Stunden aus. Ein Hund, der mit halb offenen Augen im Körbchen liegt und bei jedem Geräusch ein Ohr bewegt, ruht.
Die Spannen nennen Tierärzte aus der Beobachtung in der Praxis. Nimm sie als Rahmen, nicht als Soll.
| Lebensphase | Hund | Katze |
|---|---|---|
| Welpe, Kitten | 18 bis 20 Stunden | 18 bis 20 Stunden |
| erwachsen | 12 bis 14 Stunden | 12 bis 16 Stunden |
| Senior | 14 bis 18 Stunden | 16 bis 20 Stunden |
Welpen und Senioren schlafen am meisten
Ein Welpe verarbeitet im Schlaf, was er erlebt hat. Wer einem vier Monate alten Hund zu wenig Ruhe gönnt, erlebt oft einen überdrehten Welpen, der beißt und bellt. Richte ihm eine ruhige Ecke ein und lass ihn dort schlafen, auch wenn Besuch da ist.
Ab etwa sieben Jahren zählen kleine und mittlere Hunde als Senioren, große schon mit 6, sehr große mit 5. Dann steigt der Schlaf wieder. Katzen gelten ab etwa 11 Jahren als ältere Tiere.
Große Rassen, Hütehunde und Arbeitshunde unterscheiden sich stärker, als jede Tabelle zeigt. Wichtiger als die Stundenzahl ist, ob dein Tier sich im Vergleich zu sonst verändert.