Vom Loch zum Sack
Zuerst das Volumen: Länge mal Breite mal Dicke, bei runden Löchern die Kreisfläche mal Tiefe. Rund fasst ein Fünftel weniger. Ein Punktfundament mit 30 Zentimetern Seite und 80 Zentimetern Tiefe fasst 72 Liter. Ein 25-kg-Sack Fertigbeton ergibt nur etwa 11 bis 13 Liter, also braucht schon ein einziges Fundament sechs bis sieben Säcke.
Der Rechner schlägt zehn Prozent Reserve auf. Löcher werden selten genau so, wie geplant, und nichts ist ärgerlicher, als mit halb gefülltem Fundament noch mal in den Baumarkt zu fahren. Übrige Säcke halten trocken gelagert einige Monate.
| Material | Sack | ergibt etwa |
|---|---|---|
| Sackbeton à 25 kg | 25 kg | 11,4 l |
| Sackbeton à 40 kg | 40 kg | 18,2 l |
| Zementestrich à 40 kg | 40 kg | 20 l |
Wie tief ein Fundament muss
Fundamente im Garten sollten bis unter die Frostgrenze reichen, damit der Boden sie im Winter nicht anhebt. In weiten Teilen Deutschlands sind das 80 Zentimeter, in höheren Lagen mehr. Für einen leichten Zaun oder ein kleines Gerätehaus reicht oft weniger, frag im Zweifel beim Hersteller nach.
Wer selbst mischt statt Fertigbeton zu kaufen, nimmt üblicherweise einen Teil Zement auf vier Teile Kiessand, nach Raumteilen gemessen. Für eine Bodenplatte oder ein großes Streifenfundament ab etwa einem Kubikmeter ist Transportbeton aus dem Werk die bequemere Wahl, dann kommt ein Fahrmischer.