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Wie viel kostet es, ein Haus zu bauen?

Das Grundstück am Ortsrand ist abgesteckt, vier Holzpflöcke im Gras. Du stehst dazwischen und stellst dir das Wohnzimmer vor. Der Mann von der Bank fragt nur eins: Mit welcher Summe rechnest du?

m²
Keller?
meist die Grundfläche des Hauses
m²
€/m²
Architekt, Statik, Gutachten, Gebühren
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Einfahrt, Terrasse, Zaun
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0, wenn du schon eins hast
€

Kosten für dein Haus

Rechenweg mit deinen Zahlen

    Voreingestellte Werte: Stand September 2026, Juli 2026. Werte und Quellen

    Was ein Quadratmeter Haus 2026 kostet

    Wer bauen will, muss beim Bauamt angeben, was das Gebäude kosten soll. Das Statistische Bundesamt wertet diese Angaben aus. Für neue Einfamilienhäuser kamen 2021 im Schnitt 2.000 € je Quadratmeter Wohnfläche heraus, ohne Grundstück, Erschließung und Nebenkosten. Seitdem sind die Baupreise kräftig gestiegen: Der Baupreisindex für Wohngebäude stand im Mai 2026 bei 140,3 Punkten, 2021 waren es 100.

    Fortgeschrieben ergibt das rund 2.810 € je Quadratmeter für ein durchschnittliches Haus. Bauherren setzen ihre Kosten im Bauantrag eher knapp an. Plan Puffer ein. Ratgeber nennen für schlüsselfertige Häuser 2026 Spannen von 2.500 bis 3.800 Euro je Quadratmeter, je nach Bauweise, Ausstattung und Region.

    Reine Baukosten ohne Keller, Grundstück und Nebenkosten, Stand Juli 2026
    Standardje m²120 m²150 m²
    Einfach2.380 €286.000 €358.000 €
    Mittel2.810 €337.000 €421.000 €
    Gehoben3.650 €438.000 €547.000 €

    Die Faktoren für einfachen und gehobenen Standard sind grobe Schätzungen. Ein Ausbauhaus liegt darunter. Wer Böden, Maler und Bad selbst macht, spart dort viel Geld, während ein Architektenhaus mit großen Glasflächen und Erdwärme oft noch über dem gehobenen Wert liegt.

    Keller oder Bodenplatte

    Kaum eine Entscheidung kostet so viel wie diese. Ein Rohbaukeller schlägt laut Baukosten-Ratgebern mit 750 bis 1.250 Euro je Quadratmeter zu Buche, eine gedämmte Bodenplatte mit 135 bis 215 Euro. Der Rechner nimmt die Differenz, rund 800 € je Quadratmeter Kellerfläche. Bei Grundwasser, Hanglage oder Fels wird es teurer, weil der Keller als weiße Wanne gebaut werden muss.

    Dafür bekommst du Platz für Heizung, Waschmaschine und Vorräte. Ohne Keller brauchen Hausanschlüsse und Technik einen Raum im Erdgeschoss, und der fehlt dann als Wohnfläche.

    Nebenkosten, die in keinem Hauspreis stehen

    Architekt oder Bauleitung, Statik, Bodengutachten, Vermessung, Baugenehmigung, Bauherrenhaftpflicht und Bauwesenversicherung: Das summiert sich auf 15 bis 20 Prozent der Baukosten. Fertighausanbieter nehmen einen Teil davon in ihren Preis, prüf also genau, was im Angebot steht.

    Wie sich die Baupreise entwickeln

    Von Mai 2025 bis Mai 2026 stiegen die Preise für den Neubau von Wohngebäuden um 5 Prozent, Dachdecker- und Zimmererarbeiten sogar um 7,3 Prozent. Zwischen Angebot und Baubeginn vergehen oft viele Monate. Achte deshalb im Bauvertrag auf eine Festpreisbindung und darauf, wie lange sie gilt.

    Häufige Fragen

    Wie viel kostet ein Haus mit 150 Quadratmetern?

    Ein Einfamilienhaus mit mittlerem Standard kostet 2026 rund 2.810 Euro je Quadratmeter Wohnfläche, bei 150 Quadratmetern also etwa 421.000 Euro für das Gebäude. Dazu kommen Baunebenkosten, Außenanlagen, ein Keller, falls gewünscht, und das Grundstück.

    Was kostet ein Keller beim Hausbau?

    Ein Keller kostet deutlich mehr als eine Bodenplatte. Ratgeber nennen für einen Rohbaukeller 750 bis 1.250 Euro je Quadratmeter Kellerfläche, eine Bodenplatte 135 bis 215 Euro. Unter einem Haus mit 100 Quadratmetern Grundfläche macht das mehrere zehntausend Euro aus.

    Wie hoch sind die Baunebenkosten?

    Für Architekt, Statik, Bodengutachten, Vermessung, Baugenehmigung und Versicherungen rechnen Bauherren meist mit 15 bis 20 Prozent der reinen Baukosten. Die Kosten für das Grundstück, Grunderwerbsteuer und Notar kommen gesondert dazu.

    Wie stark sind die Baupreise gestiegen?

    Laut Statistischem Bundesamt kostete der Neubau von Wohngebäuden im Mai 2026 5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahresschnitt 2021 liegen die Preise rund 40 Prozent höher.