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Wie viel Miete kann ich mir leisten?

Die Wohnung hat Dielen, einen Balkon nach Westen und kostet 1.140 Euro warm. Am Monatsende soll trotzdem noch etwas übrig sein. Die Drittel-Regel gibt dir eine erste Antwort in Sekunden.

bei Paaren das gemeinsame Netto
€
%
optional, zum Vergleich
€

Warmmiete, die passt

Rechenweg mit deinen Zahlen

    Woher die Drittel-Regel kommt

    Die Regel ist alt und schlicht: ein Drittel für das Wohnen, ein Drittel für das Leben, ein Drittel für alles andere. Gemeint ist die Warmmiete, also mit Heizung und Nebenkosten. Strom, Internet und Rundfunkbeitrag kommen extra.

    In Großstädten liegt die Wirklichkeit oft darüber. Viele Haushalte zahlen 40 Prozent und mehr. Das geht, solange der Rest reicht. Bei kleinen Einkommen wird es dagegen schon mit einem Drittel eng, weil der feste Rest für Essen und Fahrten nicht mitwächst.

    Warmmiete nach Anteil am Einkommen
    Netto25 %ein Drittel40 %
    1.800 €450 €600 €720 €
    2.200 €550 €733 €880 €
    2.600 €650 €867 €1.040 €
    3.000 €750 €1.000 €1.200 €
    3.500 €875 €1.167 €1.400 €
    4.000 €1.000 €1.333 €1.600 €
    5.000 €1.250 €1.667 €2.000 €

    Was Vermieter prüfen

    Viele Vermieter rechnen mit der Kaltmiete und wollen, dass sie nicht mehr als ein Drittel des Nettos ausmacht. Sie fragen nach Gehaltsnachweisen, einer Schufa-Auskunft und manchmal nach einer Mietschuldenfreiheitsbescheinigung. Eine feste gesetzliche Grenze gibt es nicht.

    Häufige Fragen

    Wie viel Prozent vom Gehalt sollte die Miete sein?

    Die gängige Faustregel lautet: höchstens ein Drittel des Nettoeinkommens für die Warmmiete. Bei 2.500 Euro netto sind das etwa 833 €. Bei niedrigen Einkommen ist schon ein Drittel knapp, bei hohen darf es auch mehr sein.

    Zählt die Faustregel für Kalt- oder Warmmiete?

    Die Drittel-Regel meint die Warmmiete, also Kaltmiete plus Nebenkosten und Heizung. Strom und Internet kommen extra dazu.

    Welches Einkommen verlangen Vermieter?

    Viele Vermieter wollen, dass die Kaltmiete höchstens ein Drittel des Nettoeinkommens ausmacht, und fragen nach Gehaltsnachweisen der letzten drei Monate. Eine gesetzliche Grenze gibt es dafür nicht.