Die Menge hängt am Topf
Eine Pflanze trinkt nicht nach Kalender, sondern so viel, wie die Erde im Topf halten kann. Als Faustregel gießt du rund 20 Prozent des Topfinhalts auf einmal. Danach soll unten ein wenig herauslaufen, und den Rest kippst du nach einer Viertelstunde aus dem Übertopf. Ein Topf mit 20 Zentimetern Durchmesser fasst etwa fünf Liter Erde, also bekommt er rund einen Liter.
Kakteen, Bogenhanf und Glücksfeder speichern Wasser in Blättern oder Knollen. Deshalb gibt ihnen der Rechner etwas weniger und vor allem seltener Wasser.
| Pflanze | Sommer | Winter |
|---|---|---|
| Yucca-Palme | alle 7 Tage | alle 21 Tage |
| Monstera | alle 7 Tage | alle 14 Tage |
| Birkenfeige (Ficus) | alle 7 Tage | alle 14 Tage |
| Efeutute | alle 7 Tage | alle 14 Tage |
| Grünlilie | alle 4 Tage | alle 10 Tage |
| Einblatt | alle 4 Tage | alle 7 Tage |
| Zamioculcas (Glücksfeder) | alle 14 Tage | alle 28 Tage |
| Bogenhanf (Sansevieria) | alle 14 Tage | alle 35 Tage |
| Kaktus | alle 14 Tage | alle 42 Tage |
Yucca: lieber zu trocken
Die Yucca stammt aus trockenen Gegenden Mittelamerikas. Vergessenes Gießen steckt die Pflanze weg, nasse Füße nicht. Im Sommer reicht ein Gießgang pro Woche, im Winter oft einer im Monat. Eine große Yucca im 35-Zentimeter-Kübel braucht dann zwar mehrere Liter auf einmal, aber eben selten.
Braune, weiche Stammstellen und gelbe untere Blätter deuten auf zu viel Wasser. Braune, trockene Spitzen kommen eher von trockener Heizungsluft.
Monstera: gleichmäßig feucht
Feuchter mag es die Monstera. Im Regenwald Mittelamerikas, aus dem sie stammt, trocknet der Boden zwischen zwei Regengüssen selten ganz aus, und genau so hältst du ihre Erde: leicht feucht, nie nass. Lass die oberen zwei, drei Zentimeter antrocknen. Gelbe Blätter mit dunklen Flecken sind fast immer ein Zeichen für Staunässe. Und hängen die Blätter, obwohl die Erde nass ist, sind meist schon Wurzeln gefault.
Im Winter wächst sie kaum. Dann reicht alle zwei Wochen, im kühlen Raum noch seltener.