Warum die kleine Form nicht die Hälfte braucht
Die Fläche einer runden Form ist π mal Radius zum Quadrat. Zwei Zentimeter mehr Durchmesser klingen nach wenig, bringen von 26 auf 28 Zentimeter aber rund 16 Prozent mehr Fläche. Rechne deshalb immer mit der Fläche, nie mit dem Durchmesser. Der Faktor gilt für jede Zutat: Mehl, Zucker, Butter, Eier, Backpulver.
| Springform | Fläche | Faktor ab 26 cm | aus 4 Eiern werden |
|---|---|---|---|
| 18 cm | 254 cm² | 0,48 | 1,9 |
| 20 cm | 314 cm² | 0,59 | 2,4 |
| 22 cm | 380 cm² | 0,72 | 2,9 |
| 24 cm | 452 cm² | 0,85 | 3,4 |
| 26 cm | 531 cm² | 1,00 | 4,0 |
| 28 cm | 616 cm² | 1,16 | 4,6 |
| 30 cm | 707 cm² | 1,33 | 5,3 |
Eckige Formen und Bleche
Bei eckigen Formen ist die Fläche Länge mal Breite, gemessen innen am Boden. Backbleche sind nicht genormt, miss deins nach. Kastenformen haben schräge Wände und sind oben breiter als unten, der Rechner nimmt den Boden und liegt damit etwas knapp. Füll die Kastenform höchstens zu zwei Dritteln.
Eier lassen sich schlecht teilen. Bei 2,5 Eiern verquirl drei und nimm etwa fünf Sechstel davon, oder runde auf und gib einen Löffel Mehl mehr dazu.
Backzeit und Temperatur
Bleibt der Teig gleich hoch, bleibt auch die Backzeit fast gleich. Wird er in einer kleineren Form höher, braucht die Mitte länger. Stell den Ofen dann etwa zehn Grad kühler und back länger, sonst ist der Rand dunkel und die Mitte roh. Die Stäbchenprobe entscheidet: Bleibt kein Teig am Holzspieß kleben, ist der Kuchen fertig.