Monat für Monat
In Deutschland liefert jedes Kilowatt Peak im Jahr rund 950 Kilowattstunden, wenn die Module nach Süden zeigen. Mai, Juni und Juli bringen je gut ein Achtel davon. Ein Julitag liefert im Schnitt fast siebenmal so viel wie ein Dezembertag.
| Monat | 1 kWp | 5 kWp | 10 kWp |
|---|---|---|---|
| Januar | 0,8 kWh | 3,8 kWh | 7,7 kWh |
| Februar | 1,5 kWh | 7,6 kWh | 15,3 kWh |
| März | 2,5 kWh | 12,3 kWh | 24,5 kWh |
| April | 3,5 kWh | 17,4 kWh | 34,8 kWh |
| Mai | 4,1 kWh | 20,7 kWh | 41,4 kWh |
| Juni | 4,3 kWh | 21,4 kWh | 42,8 kWh |
| Juli | 4,1 kWh | 20,7 kWh | 41,4 kWh |
| August | 3,5 kWh | 17,6 kWh | 35,2 kWh |
| September | 3 kWh | 15 kWh | 30,1 kWh |
| Oktober | 2,1 kWh | 10,7 kWh | 21,5 kWh |
| November | 1,1 kWh | 5,5 kWh | 11,1 kWh |
| Dezember | 0,6 kWh | 3,1 kWh | 6,1 kWh |
Die Werte gelten für einen mittleren Tag. Ein wolkenloser Junitag kann das Anderthalbfache bringen, ein verregneter nur ein Fünftel. In Süddeutschland liegen die Erträge etwas höher, an der Nordsee etwas niedriger.
Ost und West rechnen sich anders
Eine Anlage nach Osten und Westen bringt übers Jahr etwa 15 Prozent weniger als ein Süddach. Dafür verteilt sie den Strom auf Morgen und Abend, wenn im Haushalt Kaffee, Herd und Waschmaschine laufen. Für den Eigenverbrauch ist das oft besser als eine hohe Mittagsspitze.
Die Spitzenleistung liegt auch an sonnigen Tagen unter der Nennleistung. Hitze senkt den Wirkungsgrad, und der Wechselrichter ist oft etwas kleiner ausgelegt. Eine 10-kWp-Anlage zeigt mittags deshalb selten die vollen 10 Kilowatt.