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Wie viele PV-Module passen auf mein Dach?

Du stehst mit dem Zollstock im Garten und schaust hoch. Zehn Meter breit ist die Südseite, fünf Meter bis zum First, dazwischen ein Dachfenster. Wie viele Module da oben Platz finden, ist die erste Zahl im Angebot.

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Randzone für Wind und Montage, Hindernisse wie Fenster vorher abziehen
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Module

Rechenweg mit deinen Zahlen

    Modul 1,72 × 1,13 m, Ertrag Fraunhofer ISE, Stand August 2026. Werte und Quellen

    Wie groß ein Modul heute ist

    Die meisten Dachmodule haben 108 halbierte Zellen und messen rund 1,72 mal 1,13 Meter. Sie leisten 420 bis 460 Watt Peak. Pro Kilowatt Peak brauchst du damit gut zwei Module und rund 4,4 Quadratmeter Dach. Vor zehn Jahren waren es noch rund sechs.

    Ein Modul wiegt um die 21 Kilogramm. Mit Schienen und Haken wiegt die Anlage auf dem Schrägdach etwa 15 bis 20 Kilogramm je Quadratmeter, das tragen übliche Dächer ohne Weiteres. Auf dem Flachdach braucht die Aufständerung Ballast, dort rechnet der Statiker.

    Hochkant oder quer

    Der Rechner probiert beide Richtungen und nimmt die, bei der mehr Module passen. Hochkant stehen die Module mit der langen Seite zum First. Quer liegen sie wie ein Buch auf dem Tisch. Auf einem breiten, flachen Dachstreifen gewinnt oft quer, auf einem steilen, hohen Dach hochkant.

    Dachfenster, Gauben und Schornsteine schneiden Lücken in die Fläche. Rechne solche Teilflächen einzeln und zähl die Module zusammen. Auch Schatten zählt: Ein Modul, das mittags im Schatten des Schornsteins liegt, bremst mit einem einfachen Wechselrichter den ganzen Strang. Leistungsoptimierer oder Modulwechselrichter helfen dann.

    Randabstand und Brandwand

    An Traufe, Ortgang und First greift der Wind am stärksten an. Deshalb lässt das Montagesystem am Rand meist einige Dezimeter frei, der Hersteller gibt die Zonen nach der Windlast vor. Im Rechner stellst du den Abstand selbst ein, 30 Zentimeter sind ein üblicher Startwert.

    Bei Reihen- und Doppelhäusern kommt die Brandwand dazu. Die Landesbauordnungen schreiben dort einen Abstand der Module vor, je nach Land und Bauart des Moduls unterschiedlich. Frag den Installateur, welche Regel in deinem Bundesland gilt.

    So viele Module wie Platz ist?

    Für 4.000 Kilowattstunden Verbrauch reichen auf einem Süddach rund 10 Module. Trotzdem legen viele das Dach voll. Gerüst, Wechselrichter und Anmeldung kosten ohnehin, jedes weitere Modul ist vergleichsweise billig. Und ein E-Auto oder eine Wärmepumpe kommt oft später dazu. Wie viel Strom und Geld die Anlage im Jahr bringt, rechnet der Photovoltaik-Rechner mit Eigenverbrauch und Einspeisung aus.

    Häufige Fragen

    Wie viele PV-Module braucht man für 1 kWp?

    Mit gängigen Modulen von 440 Watt Peak braucht ein Kilowatt Peak gut zwei Module, genau 2,27. Ältere Module mit 300 Watt Peak brauchen dafür dreieinhalb Stück.

    Wie groß ist ein PV-Modul?

    Ein übliches Dachmodul mit 108 Halbzellen misst etwa 1,72 mal 1,13 Meter, also rund 1,9 Quadratmeter, und leistet 420 bis 460 Watt Peak. Ein Kilowatt Peak braucht damit gut 4,5 Quadratmeter Dach.

    Wie viele Solarmodule braucht ein Einfamilienhaus?

    Für 4.000 Kilowattstunden Verbrauch im Jahr und ein Süddach braucht ein Haus rund 10 Module mit 440 Watt Peak. Mit Wärmepumpe oder E-Auto steigt der Verbrauch, dann lohnen sich meist so viele Module, wie aufs Dach passen.

    Wie viel Abstand brauchen PV-Module zum Dachrand?

    Eine feste Zahl für alle Dächer gibt es nicht. Am Rand und an den Ecken greift der Wind am stärksten an, deshalb lassen Planer dort meist einige Dezimeter frei, die Statik des Montagesystems legt das fest. Zur Brandwand eines Nachbarhauses schreiben die Landesbauordnungen eigene Abstände vor.