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Wie viel bringt eine Solarthermieanlage?

Juli, später Nachmittag. Die Gastherme im Keller ist seit Wochen aus, und trotzdem kommt das Duschwasser heiß aus der Leitung. Den Speicher hat die Sonne auf dem Dach aufgeheizt.

Anlage
etwa der Gasverbrauch im Jahr
kWh
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Ersparnis im Jahr

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    Voreingestellte Werte: Stand August 2026, September 2026, Juli 2026. Werte und Quellen

    Warmwasser: die Hälfte vom Dach

    Eine Person braucht im Schnitt etwa 40 Liter warmes Wasser am Tag, zum Duschen, Waschen und Spülen. Mit den Verlusten im Speicher kostet das rund 770 Kilowattstunden Wärme im Jahr. Eine gut ausgelegte Solaranlage deckt davon bis zu 60 Prozent. Von Mai bis September reicht die Sonne fast allein, im Winter heizt die Heizung nach.

    Die Verbraucherzentrale rechnet mit 1,5 Quadratmetern Flachkollektor je Person. Vakuumröhren leisten mehr je Fläche, dann reicht etwa ein Quadratmeter, sie kosten aber auch mehr.

    Mit Heizungsunterstützung

    Größere Anlagen mit rund 3 Quadratmetern je Person und einem Pufferspeicher helfen auch beim Heizen. Das klappt vor allem im Frühjahr und Herbst, im Winter liefert die Sonne wenig, wenn die Heizung am meisten braucht. Solche Anlagen decken 20 bis 30 Prozent des gesamten Wärmebedarfs. Mehr als 500 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr schafft ein Flachkollektor kaum, der Rechner begrenzt darauf.

    Was sie kostet und wann sie sich bezahlt macht

    Eine Anlage nur für Warmwasser kostet im Einfamilienhaus rund 5.000 €, mit Heizungsunterstützung rund 10.000 €. Die KfW gibt 30 Prozent Grundförderung, mit Boni unter Umständen mehr. Den Antrag stellst du vor dem Auftrag. Mit Gas oder Heizöl macht sich eine Anlage oft nach 10 bis 20 Jahren bezahlt, mit Wärmepumpe kaum. Kollektoren halten 20 bis 25 Jahre.

    Die Frage ist oft, wofür das Dach besser genutzt wird. Eine Photovoltaikanlage liefert Strom, den du das ganze Jahr brauchst, und mit einem Heizstab oder einer Wärmepumpe auch Warmwasser. Wer auf Wärmepumpe umsteigen will, ist mit Solarstrom meist besser bedient.

    Häufige Fragen

    Wie viel Gas spart man mit Solarthermie?

    Eine Anlage nur für Warmwasser deckt bis zu 60 Prozent des Warmwassers. In einem Vierpersonenhaushalt spart sie so rund 2.100 Kilowattstunden Gas im Jahr. Mit Heizungsunterstützung sind 20 bis 30 Prozent des gesamten Wärmebedarfs drin.

    Wie viel kostet eine Solarthermieanlage?

    Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus nennt die Verbraucherzentrale rund 5.000 Euro für eine Anlage nur für Warmwasser und rund 10.000 Euro mit Heizungsunterstützung. Die KfW fördert Solarthermie mit 30 Prozent Grundförderung.

    Wie groß muss eine Solarthermieanlage sein?

    Für Warmwasser rechnet man 1,5 Quadratmeter Flachkollektor je Person, mit Heizungsunterstützung 3 Quadratmeter. Ein Vierpersonenhaushalt braucht für Warmwasser also etwa 6 Quadratmeter und einen Speicher mit 300 bis 400 Litern.

    Lohnt sich Solarthermie mit Wärmepumpe?

    Selten. Eine Wärmepumpe macht Warmwasser ohnehin günstig, die Ersparnis durch die Sonne ist dann klein. Auf dieselbe Dachfläche passt stattdessen eine Photovoltaikanlage, deren Strom auch die Wärmepumpe nutzt.