Wie sich die Stunden summieren
Eine halbe Stunde zu wenig? Fühlt sich nach nichts an. Aber über fünf Arbeitstage summiert sich das auf zweieinhalb Stunden, und übers Jahr gerechnet fehlen dir damit rund 16 Nächte mit acht Stunden. Die Rechnung ist einfach: Bedarf mal sieben minus das, was du tatsächlich schläfst. Das Ausschlafen am Wochenende zieht der Rechner schon ab.
Den eigenen Bedarf findest du am besten im Urlaub heraus. Nach ein paar Tagen ohne Wecker pendelt sich der Schlaf ein, und die Stundenzahl, bei der du von allein aufwachst, kommt deinem Bedarf nahe.
| Alter | empfohlen |
|---|---|
| Jugendliche von 14 bis 17 Jahren | 8 bis 10 Stunden |
| Erwachsene von 18 bis 25 Jahren | 7 bis 9 Stunden |
| Erwachsene von 26 bis 64 Jahren | 7 bis 9 Stunden |
| Menschen ab 65 Jahren | 7 bis 8 Stunden |
Nachholen am Wochenende
Ausschlafen hilft, aber nicht ganz. In Studien fühlen sich Menschen nach zwei langen Nächten wieder wacher, ihre Konzentration bleibt aber schlechter als nach einer Woche mit genug Schlaf. Und wer samstags bis elf schläft, verschiebt seine innere Uhr. Abends kommt die Müdigkeit später, der Montag beginnt mit einer Art Jetlag.
Besser wirkt, die Lücke unter der Woche zu verkleinern. Schon eine halbe Stunde früher ins Bett macht in der Woche zweieinhalb Stunden. Ein kurzer Mittagsschlaf von 20 Minuten kann helfen, ohne die nächste Nacht zu stören.