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Ab wie viel Einkommen gibt es keine Grundsicherung mehr?

Das Angebot liegt auf dem Tisch: 30 Stunden in der Logistik, Tariflohn, unbefristet. Du willst zusagen. Aber bevor du unterschreibst, willst du wissen, ob das Jobcenter dann ganz aus deinem Leben verschwindet.

Erwachsene im Haushalt
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Grundsicherung endet ab brutto

Rechenweg mit deinen Zahlen

    Voreingestellte Werte: Stand Januar 2026. Werte und Quellen

    Die Grenze ist dein Bedarf plus Freibetrag

    Eine feste Einkommensgrenze wie beim Minijob gibt es beim Grundsicherungsgeld nicht. Das Jobcenter vergleicht dein anrechenbares Einkommen mit dem Bedarf des Haushalts: Regelbedarfe, Mehrbedarfe und die Warmmiete. Anrechenbar ist das Netto minus Freibetrag. Grundsicherung endet erst, wenn dein Netto den Bedarf und zusätzlich den Freibetrag deckt.

    Für eine Person mit 563 Euro Regelbedarf und 600 Euro Warmmiete reicht deshalb kein Netto von 1.163 Euro. Es muss fast der ganze Freibetrag von bis zu 348 Euro dazukommen, und zwischen Brutto und Netto liegen Steuern und Sozialabgaben. Der Rechner löst das rückwärts auf, mit der Lohnsteuer 2026.

    Kinder und Partner verschieben die Grenze

    Jedes Kind bringt einen eigenen Regelbedarf mit, das Kindergeld zieht das Jobcenter davon ab. Bei einer Familie mit einem Verdiener liegt die Grenze deshalb schnell bei einem Bruttolohn, den ein Vollzeitjob zum Mindestlohn nicht erreicht. Der Rechner nimmt für ein Paar Steuerklasse III an, für Alleinerziehende Klasse II.

    Dann hilft oft ein Wechsel. Wohngeld und Kinderzuschlag gibt es ohne Jobcenter, und sie rechnen den Lohn weniger streng an. Reichen sie zusammen mit deinem Lohn für den Bedarf, zahlt das Jobcenter nicht mehr, und die Termine dort fallen weg.

    Häufige Fragen

    Gibt es beim Grundsicherungsgeld eine feste Einkommensgrenze?

    Nein. Die Grenze ergibt sich aus dem Bedarf des Haushalts, also Regelbedarfen, Mehrbedarfen und Warmmiete. Grundsicherung gibt es, solange das Netto nach Abzug des Freibetrags darunter liegt. Mit hoher Miete oder vielen Kindern liegt die Grenze deshalb deutlich höher als für eine Person mit günstiger Wohnung.

    Warum liegt die Grenze beim Grundsicherungsgeld so hoch?

    Weil ein Teil des Lohns frei bleibt, bis zu 348 Euro ohne Kind. Das Netto muss den Bedarf also plus Freibetrag decken. Dazu kommen Steuern und Sozialabgaben zwischen Brutto und Netto.

    Was ist besser als Grundsicherung, wenn man arbeitet?

    Oft Wohngeld und bei Kindern der Kinderzuschlag. Beide rechnen Einkommen weniger streng an. Das Jobcenter muss prüfen, ob sie den Bedarf decken, dann fällt die Grundsicherung weg und der Haushalt hat oft mehr Geld zur Verfügung.