So entsteht die Rate
Zins plus Anfangstilgung, mal Darlehen, geteilt durch zwölf. Mehr steckt nicht dahinter. Bei 300.000 Euro, 4,2 Prozent Zins und 2 Prozent Tilgung sind es 1.550 € im Monat. Die Rate bleibt über die ganze Zinsbindung gleich.
Im ersten Monat gehen davon 1.050 € an Zinsen und nur 500 Euro in die Tilgung. Jeden Monat verschiebt sich das ein wenig, weil die Schuld sinkt und damit die Zinsen.
| Darlehen | Rate, 2 % Tilgung | Rate, 3 % Tilgung | Restschuld nach 10 Jahren (2 %) |
|---|---|---|---|
| 200.000 € | 1.033 € | 1.200 € | 150.396 € |
| 300.000 € | 1.550 € | 1.800 € | 225.593 € |
| 400.000 € | 2.067 € | 2.400 € | 300.791 € |
| 500.000 € | 2.583 € | 3.000 € | 375.989 € |
Bauzinsen, Stand September 2026
Für zehn Jahre Zinsbindung nennen die großen Vermittler Bestzinsen um 4,2 Prozent effektiv. Der Zins, den du bekommst, hängt vom Eigenkapital ab. Finanzierst du mehr als 80 Prozent des Kaufpreises, verlangen Banken oft mehrere Zehntel mehr. Auch Einkommen, Beruf und das Objekt selbst zählen.
Achte auf Sollzins und Effektivzins. Der Sollzins bestimmt die Rate, der Effektivzins enthält zusätzlich Kosten wie Schätzgebühren und ist der bessere Vergleichswert zwischen Angeboten.
Wie hoch die Tilgung sein sollte
Mit 1 Prozent Tilgung ist die Rate niedrig, aber der Kredit läuft bei 4,2 Prozent Zins rund 39 Jahre. Mit 2 Prozent sind es 27 Jahre, mit 3 Prozent 21. Nach der Zinsbindung kommt die Anschlussfinanzierung. Wie teuer sie wird, weiß heute niemand. Je weniger Restschuld dann übrig ist, desto weniger trifft dich ein höherer Zins.
Ein Mittelweg: 2 bis 3 Prozent Tilgung und das Recht auf Sondertilgung oder einen Tilgungssatzwechsel im Vertrag. Dann kannst du später mehr zahlen, musst es aber nicht.