Vom Kilometer zum Kilowatt Peak
Die Rechnung hat zwei Schritte. Erst der Strombedarf: Kilometer mal Verbrauch, dazu die Verluste beim Laden. Dann die Anlage: Ein Kilowatt Peak auf einem Süddach erzeugt in Deutschland im Mittel rund 950 Kilowattstunden im Jahr. Für 12.000 Kilometer reichen damit rechnerisch 2,5 kWp, also fünf bis sechs Module.
| Kilometer im Jahr | Strom fürs Auto | Anlage |
|---|---|---|
| 5.000 km | 990 kWh | 1 kWp |
| 10.000 km | 1.980 kWh | 2,1 kWp |
| 15.000 km | 2.970 kWh | 3,1 kWp |
| 20.000 km | 3.960 kWh | 4,2 kWp |
| 30.000 km | 5.940 kWh | 6,3 kWp |
Bilanz ist nicht Alltag
Die Zahl gilt übers Jahr. Im Juni produziert das Dach mehr, als das Auto schlucken kann. Im Dezember kaum etwas. Und Strom fließt nur in den Akku, wenn das Auto in der Einfahrt steht. Wer morgens um sieben losfährt und abends um sechs zurückkommt, lädt unter der Woche fast nur Netzstrom.
Deshalb planen die meisten die Anlage nicht nach dem Auto, sondern nach dem Dach. Was draufpasst, kommt drauf. Haushalt, Wärmepumpe und Auto teilen sich dann den Ertrag, und eine Wallbox mit Überschussladen schiebt das Laden in die Stunden, in denen die Sonne mehr liefert als das Haus braucht.